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Dominik Klein und sein Sohn Colin, der dem Vater kuzerhand das Mikrofon entwendet © imago

Die Ära von Dominik Klein beim THW Kiel ist zu Ende. Die Fans bereiten dem Publikumsliebling einen emotionalen Abschied, sein Sohn sorgt für ein Highlight.

Um 21.05 Uhr war für Dominik Klein Schluss: Als der Weltmeister von 2007 seinen letzten Wurf als Spieler des THW Kiel verwandelte, erhoben sich die 10.000 Zuschauer von den Sitzen und feierten ihren Liebling mit "Mini"-Sprechchören.

Mit einer über dreistündigen Abschiedsgala unter dem Motto "Servus Mini" ging die Ära Klein beim deutschen Rekordmeister am Samstagabend nach zehn Jahren zu Ende. 

Ein Erfolgsgarant geht

Der 32 Jahre alte Linksaußen wechselt zum französischen Champions-League-Teilnehmer HBC Nantes, wo er einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat.

Achtmal deutscher Meister, sechs Pokalsiege und drei Triumphe in der Champions League: Klein hat in seiner Zeit beim THW mehr große Titel abgeräumt als jeder andere deutsche Handballer.

Der langjährige Nationalspieler (187 Länderspiele), der 2006 vom TV Großwallstadt an die Kieler Förde gewechselt war, absolvierte 511 Pflichtspiele für den THW und erzielte dabei 1327 Tore. 

Starauflauf in Kiel

"Es ist heute nicht angebracht, über den schönsten Titel oder Triumph zu sprechen", sagte Klein: "Ich genieße jeden Moment, jedes Autogramm ist wunderbar." Beim THW wurde Klein zu einem der großen Stars der Branche - und eroberte mit seiner stets freundlichen und charmanten Art auch abseits des Feldes die Herzen der Fans. 

Für ein Highlight sorgte nach dem Spiel Kleins kleiner Sohn Colin, der bei der Abschiedsrede das Mikrofon vom Vater überreicht bekam und damit prompt davonrannte. 

Das Programm bestand am Samstag neben mehreren Showacts wie einem Auftritt der "Dominik Klein Farewell-Band" mit Mitgliedern der Söhne Mannheims vor allem aus Handball.

Bei einem Turnier mit der aktuellen Kieler Mannschaft, den "THW-All-Stars" und "Minis Friends" gaben sich Stars wie die Weltmeister Christian Schwarzer, Henning Fritz und Johannes Bitter sowie Olympiasieger Daniel Narcisse, Filip Jicha und Marcus Ahlm die Klinke in die Hand.

Der Spaß stand dabei natürlich im Vordergrund. So mischte auch Kiels Maskottchen Hein Daddel fleißig mit und verwandelte sogar einen Siebenmeter.

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