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Gleich zum Liga-Auftakt geht's für Berlins Steffen Fäth zurück an die alte Wirkungsstätte Wetzlar
Gleich zum Liga-Auftakt geht's für Berlins Steffen Fäth zurück an die alte Wirkungsstätte Wetzlar © Imago

Mit Drux, Wiede, Heinevetter und dem Ex-Wetzlarer Steffen Fäth stehen drei Olympia-Dritte beim Liga-Auftakt auf der Platte. Nur drei Tage später reisen sie in die Wüste.

Bronzener Rausch in Rio, Heldenempfang in Frankfurt - und am Montag auf zur Titelverteidigung bei der Klub-WM in Katar.

Die Berliner Paul Drux, Fabian Wiede, Keeper Silvio Heinevetter und Neuzugang Steffen Fäth, Olympiadritte mit dem deutschen Nationalteam in Rio, kommen aus dem Reisestress nicht heraus.

Und beinahe nebenbei steht heute (19.45 Uhr im Liveticker) für die Füchse das Auftaktspiel der DKB Handball-Bundesliga an. Bei Fäths Ex-Team HSG Wetzlar, für das er in den vergangenen sechs Jahren auflief.

Coach Erlingur Richardsson, in Berlin Nachfolger des jetzigen Bundestrainers Dagur Sigurdsson, bemüht sich, den Trip in die Wüste als Training abzutun: "Wir benutzen das Turnier, um uns einzuspielen. Wir sind Titelträger, aber die Liga ist für uns die Nummer 1."

Weber hilft als Spielmacher aus

Während Richardsson mit der schwierigen Vorbereitung hadert, kürt sein Gegenüber, Kai Wandschneider, die Füchse zu einem Kandidaten für die Champions-League-Plätze: "Berlin ist eine Mannschaft, die mit dem vorhandenen Potential am Saisonende eigentlich unter den ersten Drei landen muss."

Wetzlar hingegen muss nicht nur einen großen Umbruch, sondern auch noch Verletzungspech verkraften.

Den Mittelhessen fehlt neben den Langzeitverletzten Maximilian Holst und Philipp Pöter auch Spielmacher Filip Mirkulovski (Bänderriss). Daher muss der für den linken Rückraum geholte Philipp Weber vorerst auf der Spielmacherposition aushelfen.

Auch der erst am Mittwoch nachverpflichtete Emil Berggren darf eingreifen. Die Spielfreigabe für den Schweden liegt seit Freitagmittag vor.

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