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Der THW Kiel kommt gegen Lemgo nur langsam in Schwung, wird seiner Favoritenrolle aber dann doch gerecht. Leipzig entführt überraschend einen Punkt aus Magdeburg.

Rekordmeister THW Kiel hat am 2. Spieltag der DKB HBL einen klaren Sieg gefeiert.

Die Kieler, die bereits eine Niederlage auf dem Konto haben, setzten sich gegen den TBV Lemgo in eigener Halle mit 34:23 (17:12) durch.

Der SC DHfK Leipzig trotzte dem SC Magdeburg ein 21:21 (11:10) ab. Der VfL Gummersbach ließt Gastgeber Bergischer HC im dritten Sonntagsspiel beim 34:25 (17:12) keine Chance.

Durch den Sieg gegen Lemgo, bei dem Niclas Ekberg und Nikola Bilyk mit jeweils sechs Toren die sichersten Schützen waren, liegt der THW nun auf Rang vier der Tabelle. Bereits am kommenden Mittwoch empfangen die Norddeutschen FA Göppingen zum nächsten Ligaduell. 

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"Wir wollten von Beginn an schnell im Angriff und aggressiv in der Abwehr spielen. Da passieren wie in den ersten 15 Minuten noch Fehler", sagte Kiels Nationalspieler Steffen Weinhold nach der Partie auf SPORT1. In den ersten Minuten waren die Anlaufschweirigkeiten des THW unübersehbar. 

Die Niederlage unter der Woche in Wetzlar habe für die wacklige Startphase des Rekordmeisters keine Rolle gespielt. "Wir müssen noch mehr Qualität in unser Spiel bringen", war der Olympia-Bronzemedaillengewinner trotz des Sieges nicht vollends zufrieden.

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Lemgo belegt derweil nach zwei Pleiten aus den ersten beiden Spielen den vorletzten Platz. 

SCM wartet auf ersten Sieg

Magdeburg bleibt durch die Auftaktpleite gegen Meister Rhein-Neckar Löwen und das Remis gegen Leipzig weiter sieglos und ist Zwölfter.

Robert Weber überzeugte gegen die Sachsen mit acht Treffern. Leipzig ist nach zwei Partien ungeschlagen und liegt auf dem sechsten Tabellenrang.

"Das ist ein verlorener Punkt. Wir machen zu wenig Tore aus Gegenstößen und der zweiten Welle", sagte ein verärgerter SCM-Rückraumspieler Marko Bezjak zum unerwarteten Remis.

Die Gummersbacher stehen nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel unmittelbar vor Kiel auf Rang drei.

Gegen den Bergischen HC überzeugte vor allem Europameister Julius Kühn mit sieben Treffern. Bei den Gastgebern, die durch ihre zweite Saisonniederlage Tabellenschlusslicht sind, traf der Österreicher Alexander Hermann acht Mal. 

Die Sonntagspiele im Stenogramm: 

TSV GWD Minden - FA Göppingen 25:32 (10:18)
Tore: Michalczik (5), Sjöstrand (4), Svitlica (4), Rambo (3), Freitag (2), Doder (2), Südmeier (2), Wieling (1), Larsson (1), Schäpsmeier (1) für Minden - Heymann (6), Schöngarth (6), Sesum (4), Schiller (4), Rentschler (4), Kaufmann (4), Barud (1), Halen (1), Kneule (1), Berg (1) für Göppingen
Zuschauer: 2105

Bergischer HC - VfL Gummersbach 25:34 (12:17)
Tore: Herman (8), Nippes (6), Oelze (3), Vilovski (2), Thor Gunnarsson (2), Preuss (2), Artmann (1), Babak (1) für Bergischer - Kühn (7), Ernst (5), Pevnov (5), von Gruchalla (5), Becker (2), Schmidt (2), Schröder (2), Schroter (1), Nyokas (1), Schindler (1), Bult (1) für Gummersbach
Zuschauer: 4344

THW Kiel - TBV Lemgo 34:23 (17:12)
Tore: Bylik (6), Ekberg (6), Weinhold (4), Vujin (4), Santos (4), Duvnjak (2), Dahmke (2), Nilsson (2), Toft Hansen (1), Brozovic (1), Jaanimaa (1) für Kiel - Mansson (5), Stenbäcken (4), Suton (3), Skroblien (3), Hermann (3), Hornke (3), Kogut (2) für Lemgo
Zuschauer: 10000

SC Magdeburg - DHfK Leipzig 21:21 (11:10)
Tore: Weber (8), Damgaard (5), Zelenovic (2), Bezjak (2), Quenstedt (1), Christiansen (1), van Olphen (1) für Magdeburg - Rojewski (8), Binder (4), Janke (3), Strosack (3), Steinert (2), Meschke (1) für Leipzig
Zuschauer: 6610

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