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Flensburg setzt sich im Spitzenspiel der Bundesliga deutlich gegen desolate Löwen durch. Schon in der ersten Halbzeit ist fast alles klar - vor allem wegen Mattias Andersson.

Machtdemonstration im Liga-Gipfel: Die SG Flensburg-Handewitt hat das Spitzenspiel bei den Rhein-Neckar Löwen gewonnen. 

Der Vorjahres-Zweite der Bundesliga bezwang den deutschen Meister mit einer starken Vorstellung 21:17 (13:7). 

Überragender Mann der klar überlegenen Gäste war Mattias Andersson. Der Torhüter der Flensburger war für die Offensive der Löwen vor allem in der ersten Halbzeit kaum zu überwinden.

Schmid lässt Frust heraus

"Als deutscher Meister ist man nicht gefeit vor einem schlechten Tag", sagte Löwen-Kapitän Andy Schmid bei SPORT1: "Das war heute ein richtiger Scheißtag." 

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Der Sieg der Flensburger war praktisch nie ernsthaft in Gefahr. In der ersten Minute ging der aktuelle Tabellenführer in Führung und blieb zum Spielende deutlich in Front. Schon zur Halbzeit stand ein Sechs-Tore-Vorsprung zu Buche.

SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar sprach von einer "unterirdischen Angriffsleistung" des Titelverteidigers. 

Glandorf zielt am besten

Bester Werfer einer insgesamt torarmen Partie war der ehemalige Nationalspieler Holger Glandorf mit sieben Treffern. 

Nach dem Seitenwechsel erstickte Andersson eine mögliche Aufholjagd des Meisters im Keim. Der Schwede trieb die Löwen mit seinen Paraden zur Verzweiflung, näher als bis auf drei Tore ließ er die Gastgeber nicht herankommen.

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Für die Entscheidung sorgte 94 Sekunden vor Schluss Thomas Mogensen.

Verfolger aus Berlin

Die SG steht nach vier Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze. Erster Verfolger sind die Füchse Berlin, die beim 31:20 (15:10) beim Bergischen HC keinerlei Probleme hatten. Der neue Tabellenzweite hat zudem ein Spiel weniger bestritten als Spitzenreiter Flensburg.

Seine erste Saisonniederlage kassierte derweil Altmeister VfL Gummersbach beim 28:32 (10:16) bei der zuvor noch sieglosen MT Melsungen. Und auch der TVB 1898 Stuttgart musste eine Niederlage hinnehmen: Gegen den HC Erlangen setzte es ein 26:30 (13:14).

Das Spiel im Stenogramm:

Rhein-Neckar Löwen - SG Flensburg-Handewitt 17:21 (7:13)

Tore: Reinkind (4), Pekeler (2), Manaskov (2/1), Groetzki (2), Petersson (2), Larsen (2), Schmid (2), Ekdahl du Rietz (1) für Rhein-Neckar - Glandorf (7), Eggert (3/1), Mahé (3), Djordjic (2); Svan Hansen (2), Toft Hansen (2), Mogensen (2) für Flensburg

Zuschauer: 10.251

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