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Christian Zeitz
Christian Zeitz spielte bereits von 2003 bis 2014 für den THW Kiel © Getty Images

Nach zwei Jahren in Veszprem kommt Christian Zeitz zum THW Kiel zurück. Für SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar ist dieser Schritt unverständlich.

Nach nur zwei Jahren in Veszprem läuft Christian Zeitz ab dieser Saison wieder für den THW Kiel in der DKB HBL auf.

Doch die spektakuläre Rückholaktion hat bei SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar für Verwunderung gesorgt.

"Ich weiß nicht, was hinter dem Zeitz-Wechsel steckt, weil ich ihn nicht verstehe", sagte Kretzschmar bei SPORT1.

Der 43-Jährige sieht durch den Transfer das Überangebot an rechten Rückraumspielern beim THW kritisch.

"Kein Handlungsbedarf"

"Ich mag diesen Spieler, finde ihn großartig und freue mich darüber, dass er in die Liga zurückkehrt. Warum ihn gerade der THW zurückholt, der mit (Steffen) Weinhold, (Marko) Vujin, und (Dener) Jaanimaa drei gute Linkshänder auf der Position hat, verstehe ich nicht so richtig. Da wäre kein Handlungsbedarf gewesen", sagte Kretzschmar und nannte ein alternatives Ziel: "Wenn die Löwen oder so ihn geholt hätten, hätte das mehr Sinn gemacht."

Zeitz trug bereits von 2003 bis 2014 das Trikot der Zebras. "Die vergangene Spielzeit hat gezeigt, dass wir uns noch breiter als bisher aufstellen müssen", sagte THW-Trainer Alfred Gislason bei der Bekanntgabe der Verpflichtung Anfang August.

Trotz des Überangebots auf seiner Position wird Zeitz laut Kretzschmar dem Rekordmeister eine Hilfe sein: "Einen Weltklasse-Mann und Routinier wie Zeitz kann man immer gut gebrauchen. Erst recht, wenn man eine relativ junge Mannschaft wie Kiel hat."

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