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Der HSV Handball hat sich nach der Insolvenz vom Spielbetrieb aus der DKB HBL abgemeldet
Schon der sechste Spieler verlässt den HSV Handball © Getty Images

Der nächste Spieler verabschiedet sich vom HSV Hamburg: Spielmacher Allan Damgaard wechselt nach Dänemark. Er ist bereits der sechste Spieler, der die Hamburger verlässt.

Nach dem Lizenzentzug beim HSV Handball verlassen immer mehr Spieler den insolventen Klub.

In Spielmacher Allan Damgaard (Dänemark) wechselt bereits der sechste Profi den Klub. Der 29-Jährige unterschrieb beim dänischen Erstligisten Bjerringbro-Silkeborg einen Vertrag bis 2018. Das gab der Klub bekannt.

Bereits am Donnerstagabend hatte Rückraumspieler Alexander Feld (22) seinen Transfer beim Zweitligisten Bayer Dormagen perfekt gemacht. Zuvor verabschiedeten sich schon Ex-Nationalspieler Adrian Pfahl (FA Göppingen), Torhüter Jens Vortmann (SC DHfK Leipzig), Kreisläufer Ilija Brozovic (THW Kiel) und Ex-Nationaltorhüter Johannes Bitter (TVB Stuttgart) beim zahlungsunfähigen deutschen Meister von 2011 und Champions-League-Sieger von 2013.

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens können die Profis Hamburg ablösefrei verlassen.

Kurz vor einem Wechsel stehen zudem Hans Lindberg (Füchse Berlin) und Maciej Majdzinski (Bergischer HC).

Die zahlungsunfähigen Hamburger stehen unmittelbar vor der Einstellung des Spielbetriebes. Die Entscheidung, ob der HSV die Saison zu Ende spielt, soll nach SID-Informationen Anfang der kommenden Woche fallen.

Im Moment deutet alles darauf hin, dass sich der gefallene Top-Klub sofort zurückzieht.

Der Ligaverband HBL und zahlreiche Konkurrenten planen nach den Lizenz-Mauscheleien der Hamburger zudem, gegen den Klub zu klagen.

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