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Fuechse Berlin v Atletico Madrid - HBL Champions League Round Of Sixteen
Bob Hanning ist Vizepräsident Leistungssport beim DHB und Manager der Füchse Berlin © Getty Images

Gab es eine Nebenabrede zwischen einem Gesellschafter und dem insolventen Verein? "Das wäre ein echter Hammer", sagt DHB-Vizepräsident Bob Hanning.

DHB-Vizepräsident Bob Hanning (47) sieht im Falle eines Lizenzbetrugs weitreichende Konsequenzen auf den insolventen HSV Hamburg zukommen.

"Wenn es diese besagte Nebenabrede zwischen einem Gesellschafter und dem Verein gibt, und der Lizenzierungskommission liegt so etwas nicht vor, dann wäre das natürlich schon ein echter Hammer", sagte Hanning, Manager der Füchse Berlin: "Wenn es tatsächlich Nebenabreden gegeben hat, wäre das ein ganz, ganz schwerer Schlag, und das wäre dann Lizenzbetrug."

Gideon Böhm, Insolvenzverwalter des deutschen Meisters von 2011 und Champions-League-Siegers von 2013, deutete am Freitag an, dass die Lizenz der Hamburger für die laufende Saison "makelbehaftet" sei.

Es steht der Vorwurf im Raum, die Hanseaten hätten eine vertragliche Einschränkung zur Verpflichtungserklärung des ehemaligen Mäzens Andreas Rudolph über rund 2,5 Millionen Euro zur Sicherung des Spielbetriebes der DKB Handball-Bundesliga nicht vorgelegt.

Das Präsidium der DKB HBL werde den Vorgang "sehr sorgsam prüfen", sagte Hanning. Aber eines sei klar: "Gegen Lizenzbetrug, egal welcher Verein so etwas macht, ist die Folge der Lizenzentzug. Das wäre dann ein absolutes Drama. Ich hoffe nicht, dass sich so etwas bewahrheitet."

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