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Thorsten Storm ist Geschäftsführer des THW Kiel
Thorsten Storm ist Geschäftsführer des THW Kiel © Getty Images

Geschäftsführer Thorsten Storm vom THW Kiel ist begeistert von der Idee eine Weltliga und schwärmt von den Vermarktungsmöglichkeiten. Auch Bob Hanning sieht Änderungsbedarf.

Thorsten Storm, Geschäftsführer des deutschen Rekordmeisters THW Kiel, befürwortet die Pläne einer privat betriebenen Handball-Weltliga.

"Die Pläne dieser Investoren sind eine Riesenchance für unseren Sport", sagte Storm: "Wenn das ganze so umgesetzt wird wie geplant, sind plötzlich Reichweiten und Werbetöpfe für den Handball möglich, an die unser Sport sonst nicht herankommen würde."

Das Handelsblatt hatte zuvor über die Pläne einer Investorengruppe um den im internationalen Profihandball gut vernetzten Spieler-Berater Wolfgang Gütschow zum Aufbau einer "Superliga" berichtet.

Die internationale Serie mit zwölf Topteams soll die Champions League ersetzen und 2019 parallel zur Bundesliga starten.

Neben Kiel sollen auch die Füchse Berlin einen Startplatz bekommen.

"Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir aus dem Fenster gucken und nicht merken, dass die Rollläden unten sind", sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. Man habe jetzt erkannt, dass sich "grundsätzlich etwas ändern muss".

Hanning plädierte für "eine gemeinsame Lösung" mit dem Europäischen Handballverband EHF, der die Champions League austrägt.

Den Starttermin 2019 hält er für realistisch. Die Premier Handball League AG ist bereits ins Handelsregister in Zürich eingetragen worden.

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