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Die Füchse Berlin wollen gegen den THW Kiel die Tabellenführung verteidigen. © Imago

Am 7. Spieltag der DKB HBL trifft Spitzenreiter Füchse Berlin auf den THW Kiel. Zeitgleich fordert der VfL Gummersbach den Meister. SPORT1 zeigt beide Spiele LIVE.

Nur gut 48 Stunden nach dem Sieg in Hannover wartet für die Füchse Berlin in der DKB HBL der ultimative Kracher.

Mit dem Gastspiel von Rekordmeister THW Kiel (ab 18.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) steht für den bisher makellosen Spitzenreiter aus der Hauptstadt am 7. Spieltag der erste richtige Härtetest der noch jungen Saison auf dem Plan. 

Zeitgleich ist Meister Rhein-Neckar Löwen bei Altmeister VfL Gummersbach (ab 18.55 Uhr im LIVESTREAM) zu Gast.

Im Duell gegen den drittplatzierten THW (10:2) rechnet sich der Klubweltmeister trotz etwas müder Beine aus dem knappen 30:29-Erfolg in Hannover durchaus Chancen aus, im 33. Spiel gegen Kiel zum vierten Mal als Sieger das Parkett zu verlassen.

Zerbe hofft auf Hexenkessel

"Wir wollen tollen Handball spielen und hoffen, dass der Funke vom Parkett dann aufs Publikum überspringt, damit es uns als achter Mann unterstützt. Wir werden einen Hexenkessel brauchen", so Füchse-Sportkoordinator Volker Zerbe. 

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Eine positive Nachricht durften die Fans der Füchse mit der Entwarnung bei Europameister Fabian Wiede am Dienstag bereits vernehmen.

Entwarnung bei Wiede

Nach einer Kernspinuntersuchung stellte sich die Schulterverletzung des Rückraumspielers als weniger gravierend heraus als zunächst befürchtet.

"Ich freue mich natürlich und bin sehr glücklich, dass da nichts kaputt ist. Im Moment tut es noch weh und komplett frei bewegen kann ich den Arm auch noch nicht, aber mal sehen, was ein bisschen Wärmebehandlung so bewirken kann. Ich hoffe, dass ich möglichst bald wieder fit bin", sagte Wiede nach der Untersuchung. ,

Die Partie gegen den THW kommt für Wiede allerdings noch zu früh.

Schwere Aufgabe für die Löwen

In Gummersbach dürfte auf die Löwen derweil alles andere als ein leichter Gang warten.

Mit vier Siegen aus den ersten sechs Partien sind die Oberbergischen besser als erwartet aus den Startlöchern gekommen, was unter anderem bereits Pokalsieger SC Magdeburg zu spüren bekam. In der heimischen Halle ist die Weste gar noch blütenweiß.

Entsprechend respektvoll äußerte sich auch Löwen-Coach Nikolaj Jacobsen über den kommenden Gegner: "Die Spiele in Gummersbach waren immer heiß umkämpft, der VfL entwickelt sich seit Jahren kontinuierlich nach vorne und rückt immer näher an die Spitzenklubs der Liga heran", so der Däne.

Unterschätzen dürfe sein Team den VfL keineswegs und warnt vor einem Schlendrian wie bei den letztlich nur knappen Siegen in der Liga gegen Leipzig und in der Champions League gegen Celje . "Wir dürfen Gummersbach erst gar nicht zu ihrem Spiel finden lassen, sondern müssen von Beginn an da sein, sonst wird es ganz schwierig".

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