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Die SG kehrt auf Kiels Kosten auf Platz 1 zurück. In Wetzlar legt das Vranjes-Team nach der Halbzeit zu - ein Routinier ragt heraus. Mahe unterläuft ein Missgeschick.

Die SG Flensburg-Handewitt bleibt in der Handball-Bundesliga das Maß aller Dinge.

Der Vizemeister gewann bei der HSG Wetzlar mit 29:23 (13:11) und eroberte mit dem achten Saisonsieg im achten Spiel die Tabellenführung zurück. In der Spitzengruppe bleiben auch die Füchse Berlin nach einem 24:21 (13:10) gegen den HC Erlangen.

Mit 16:0 Punkten führen die Flensburger die Tabelle nun vor Rekordmeister THW Kiel und Klub-Weltmeister Berlin (beide 16:2) sowie Meister Rhein-Neckar Löwen (14:2) an (SERVICE: Die Tabelle).

Leipzig punktet im Kampf um Europa

Dahinter ragt der SC DHfK Leipzig nach einem 24:22 (15:12)-Auswärtssieg gegen den VfL Gummersbach als Fünfter mit 11:5 Punkten aus dem breit gefächerten Mittelfeld heraus. 

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Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in Hessen geriet Flensburg nie wirklich in Bedrängnis und konnte sich auch das kuriose Eigentor Kentin Mahes verkraften, der einen langen Pass vom Wetzlarer Torwart Benjamin Buric abzufangen versuchte, aber zum 26:22 ins eigene Netz lenkte.

Bester Werfer war Routinier Holger Glandorf mit neun Toren, bei Wetzlar gelangen Europameister Jannik Kohlbacher sechs Treffer.

"Wir haben es über Strecken der SG viel zu einfach gemacht, sind auf einfache Kreuzungen reingefallen und haben am Ende im Angriff nicht mehr so konzentriert gespielt", haderte Kohlbacher bei SPORT1.

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Die HSG musste auf drei Stammkräfte und über weite Strecken auch auf Philipp Weber verzichten. "Flensburg wusste, dass wir nicht so schlagkräftig im Rückraum sind, und hat das außen clever verteidigt. So waren wir gezwungen, über die Mitte oder den Rückraum abzuschließen", erklärte der Kreisläufer.

"Ohne Philipp ist es neu für uns und schwierig", ergänzte Teamkollege Emil Berggren. Der Junioren-Weltmeister 2007, im Sommer zur HSG gewechselt, bemängelte "viele Fehlpässe und schlechte Würfe" bei den Gastgebern.

Flensburgs Dauerbrenner Glandorf freute sich dagegen bei SPORT1: "Es ist sehr schwer, in Wetzlar vor diesem Publikum zu spielen. Wir haben die Aufgabe super gelöst, haben alles reingeschmissen und verdient gewonnen."

Anschließend begründete er, warum er sich nach reiflicher Überlegung gegen das Angebot des FC Barcelona und für eine Vertragsverlängerung bei der SG entschieden hat:

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Die Sonntagspiele im Stenogramm: 

HSG Wetzlar - SG Flensburg-Handewitt 23:29 (11:13)
Tore: Kohlbacher (6), Lipovina (5), Kvist (3), Weber (2), Berggren (2), Klesniks (2), Kneer (1), Hahn (1), Buric (1) für Wetzlar - Glandorf (9), Mogensen (5), Svan (5), Mahé (4), Eggert (2), Zachariassen (2), Djordjic (1), Jakobsson (1) für Flensburg
Zuschauer: 4421

Füchse Berlin - HC Erlangen 24:21 (13:10)
Tore: Nenadic (8), Wiede (7), Zachrisson (4), Kozina (2), Plaza Jimenez (2), Fäth (1) für Berlin - Rahmel (8), Haas (4), Thümmler (4), Link (2), Theilinger (1), Bissel (1), Hoark (1) für Erlangen
Zuschauer: 8546

VfL Gummersbach - DHfK Leipzig 22:24 (12:15)
Tore: Ernst (6), Schmidt (5), Schröder (5), Pevnov (2), Baumgärtner (2), Becker (1), von Gruchalla (1) für Gummersbach -  Janke (5), Semper (5), Binder (5), Pieczkowski (4), Steinert (3), Milosevic (1), Becvar (1) für Leipzig
Zuschauer: 3585

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