vergrößernverkleinern
Das Spitzenspiel in der DKB HBL ist auch das Duell der beiden Nationaltorhüter Silvio Heinevetter und Andreas Wolff © SPORT1-Grafik Marc Tirl / getty Images / Imago

Vor dem Topspiel der DKB HBL gegen Kiel (ab 18.55 Uhr LIVE auf SPORT1) sieht Berlins Geschäftsführer sein Team erstmals nicht chancenlos und nennt die Gründe.

Klub-Weltmeister gegen deutschen Rekordmeister, Tabellenführer gegen den Tabellendritten:

Wenn am Mittwochabend (ab 18.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) die Füchse Berlin den THW Kiel empfangen, kommt es nicht nur zum Spitzenspiel der DKB HBL - sondern auch zur ersten Reifeprüfung für den bislang ungeschlagenen Ligaprimus aus der deutschen Hauptstadt. 

"Mein Blutdruck ist 120 zu 80. Ich war bei der Vorsorgeuntersuchung - alles ist in Ordnung. Von daher bin ich völlig entspannt vor der Begegnung", sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning dem SID: "Von einem ersten Härtetest würde ich aber nicht sprechen. Da hatten wir schon ein paar."

Perfekte Startbilanz

Sechs Spiele, sechs Siege gab es für die Füchse bisher. Allerdings stand noch keine Partie gegen eines der absoluten Topteams auf dem Programm. Bis zum Mittwoch. Das Team von Trainer Erlingur Richardsson könnte gegen den THW sogar seinen Startrekord aus der Saison 2010/2011 einstellen.

Den Respekt der Gegner hat der Hauptstadtklub aber bereits jetzt schon sicher. "Die Füchse spielen bisher eine starke Saison. Wir müssen in Berlin alle an unsere Grenzen gehen, um das Spiel zu gewinnen", sagte THW-Torwart und Europameister Andreas Wolff: "Wir sind bereit für dieses Spitzenspiel." 

Auch Hanning sieht sein Team mittlerweile auf Augenhöhe mit dem Rekordmeister. "Aus meiner Sicht gehen wir zum ersten Mal nicht chancenlos in diese Partie", sagte er der Welt: "Das ist eine neue Dimension." Bis jetzt sei es immer so gewesen, dass Kiel das Ergebnis bestimmt habe.

Heinevetter ein Erfolgsgarant

Im wieder erstarkten Torhüter Silvio Heinevetter sieht Hanning einen der Garanten der jüngsten Erfolge. "Ich finde, er ist ausgeglichener geworden und macht auf und außerhalb des Feldes einen wirklich guten Job. Das ist sein ganz persönlicher Verdienst", sagte der 48-Jährige. Heinevetter habe eine positive Reaktion auf die Nicht-Nominierung für die EM in Polen im Januar gezeigt.

Ein weiterer Grund für die Siegesserie der Füchse ist der im Vergleich zur Vorsaison deutlich verstärkte Kader. In Jesper Nielsen verließ nur ein Leistungsträger den Klub, dafür wechselten Europameister Steffen Fäth sowie der kroatische Nationalspieler Kresimir Kozina nach Berlin. Auch Nationalspieler Paul Drux, in der Vorsaison lange verletzt, ist wieder einsatzbereit.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel