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Der THW Kiel wird bei der MT Melsungen seiner Favoritenrolle gerecht. Der Rekordmeister festigt mit einem letztlich ungefährdeten Erfolg die Tabellenführung in der DKB HBL.

Die Nordrivalen THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt liefern sich weiter einen erbitterten Kampf an der Spitze der Handball-Bundesliga.

Rekordmeister Kiel setzte sich überraschend deutlich mit 30:23 (18:10) bei der MT Melsungen durch und führt die Liga mit 26:2 Punkten vor Flensburg (24:2) an. 

Ex-Meister Flensburg bezwang das Überraschungsteam DHfK Leipzig souverän mit 31:23 (14:10).

Die Kieler mit dem in der ersten Halbzeit starken EM-Helden Andreas Wolff im Tor boten eine souveräne Leistung. Bereits in der 25. Minute hatte sich die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason auf zehn Tore (16:6) abgesetzt.

THW Kiel festigt sich wieder

"Die erste Hälfte war einfach überragend, da war es schwer, noch einmal diese Leistung zu bringen", sagte Kiels Niclas Ekberg bei SPORT1. Der mit neun Treffern beste Schütze der Partie sah nach der Pause stark verbesserte Melsunger. 

"Wir wussten, dass sie anders aus der Halbzeit kommen, das haben sie auch ein bisschen gemacht", sagte Ekberg.

Bis auf 20:24 kam die MT Melsungen in der 51. Minute heran, doch der Sieg des THW geriet nicht mehr in Gefahr, weil sich die Mannschaft von Alfred Gislason wieder festigte. 

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Roth: "Bittere erste Halbzeit"

Melsungens Trainer, Michael Roth, war mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft nicht zufrieden.

"Wir haben nicht diese einfachen Tore gemacht, die der THW gemacht hat", sagte Roth nach dem Spiel bei SPORT1.

"Wir haben uns in der Halbzeit geschworen, dass wir nicht aufgeben, dass wir zurückkämpfen wollen. Das haben wir dann auch gemacht. Es war für uns eine bittere erste Halbzeit, aber eine versöhnliche zweite", bilanzierte der 54-Jährige.

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Eggert führt Flensburg zum Sieg

Flensburg hatte zu Beginn mehr Mühe mit den mutig auftretenden Sachsen, bis zur Halbzeit hatte sich der Favorit aber einen Vier-Tore-Vorsprung erspielt. 

Bis zur 35. Minute zogen die Gastgeber dann auf 18:10 davon. Bester SG-Werfer war Anders Eggert mit elf Toren.

Nach der Partie gab Leipzigs Trainer Christian Prokop bekannt, dass er das Amt des Bundestrainers von Dagur Sigurdsson übernehmen wolle. 

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