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Diese Szene von Fabian Wiede sorgte für aufgeregte Proteste © SPORT1

Obwohl die MT Melsungen nach dem Spiel gegen die Füchse Berlin Protest ankündigte, verzichtet der Verein auf einen Einspruch. Der Grund ist banal.

Die MT Melsungen hat den angekündigten Einspruch gegen die Wertung des Liga-Heimspiels gegen die Füchse Berlin vom vergangenen Mittwoch (28:28) nicht erhoben. Wie der Verein am Samstag mitteilte, habe er bewusst die dreitägige Frist verstreichen lassen.

Weil Berlins Nationalspieler Fabian Wiede Sekunden vor dem Ende die Ausführung eines Einwurfs behindert haben soll, war der vermeintliche Siegtreffer der Melsunger wenige Augenblicke nach der Schlusssirene gefallen.

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"Wir akzeptieren das Unentschieden", sagte MT-Vorstand Axel Gerken: "Die Unverhältnismäßigkeit zwischen Aufwand und Nutzen war für uns ausschlaggebend. Da muss man dann einfach auch mal realistisch bleiben." Mitentscheidend waren dabei Probleme bei der Terminfindung und "die Wahrscheinlichkeit, bei Neuansetzung ein besseres Ergebnis zu erzielen."

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