vergrößernverkleinern
Andy Schmid traf nicht vom Punkt - erzielte aber den entscheidenden Treffer
Andy Schmid traf ein Mal nicht vom Punkt - erzielte aber den entscheidenden Treffer © Getty Images

Die Rhein-Neckar Löwen quälen sich in der Bundesliga zwei Tage nach dem Aus in der Champions League zu einem knappen Sieg und verwerfen mehrere Siebenmeter.

Der deutsche Handball-Meister Rhein-Neckar Löwen hat zwei Tage nach dem Aus in der Champions League nur mit Mühe einen Rückschlag auch in der Bundesliga verhindert. Das Team aus Mannheim bezwang den SC DHfK Leipzig in eigener Halle nach langem Rückstand mit 24:23 (10:12).

Acht Sekunden vor Schluss erzielte Andy Schmid den Siegtreffer. In der Tabelle kletterte das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen mit 41:5 Punkten hinter Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt (44:4) wieder auf Rang zwei.

Kurios: Die Löwen scheiterten gleich fünf Mal vom Siebenmeterpunkt - Leipzigs Keeper Jens Vortmann brachte Schmid, Sigurdsson & Co. zur Verzweiflung.

"Wir haben mit Glück und einem unglaublichen Publikum, das uns nach vorne trägt, gewonnen", sagte Jacobsen: "Es war wichtig, dass wir die zwei Zähler geholt haben." Und Rechtsaußen Marius Steinhauser outete sich als Fan von Handball-Krimis: "Solche Spiele sind doch toll."

Die Löwen begannen nur 48 Stunden nach dem Königsklassen-Aus gegen den THW Kiel stark, kamen dann aber aus dem Tritt und lagen in der 44. Minute 15:18 zurück. In der letzten Viertelstunde ging es hin und her, am Ende holten die Löwen auch ohne ihren verletzten Stammtorhüter Andreas Palicka mit Glück den Sieg.

Bester Löwen-Werfer war Marius Steinhauser mit acht Treffern, für die Gäste war Andreas Rojewski sechsmal erfolgreich.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel