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Göppingen hat den THW Kiel am Rande einer Niederlage. Doch der Pokalsieger kämpft sich zurück und kontert den Angriff der Füchse im Fernduell um Platz 3.

Rekordmeister THW Kiel hat in der Handball-Bundesliga mit Mühe den nächsten Rückschlag verhindert und seine Chancen auf die erneute Teilnahme an der Champions League verbessert.

Die Zebras siegten dank einer starken Schlussphase 31:27 (14:16) bei Frisch Auf Göppingen und festigten damit den dritten Tabellenplatz. Zwischenzeitlich war der THW bereits mit 16:21 (39.) im Hintertreffen gelegen.

"Wir haben heute unglaubliche Moral bewiesen und haben die Göppinger mit unserer offensiven Abwehr vor Aufgaben gestellt, die sie nicht immer bewältigen konnten", analysierte Kiels Linksaußen Rune Dahmke gegenüber SPORT1 den Sieg.

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In der entscheidenden Phase konnte sich der Rekordmeister allerdings auf seinen Nationaltorwart Andreas Wolff verlassen, der insgesamt zwölf Göppinger Würfe parierte. FRISCH AUF!-Kapitän Manuel Späth lobte seinen DHB-Kollegen im SPORT1-Interview: "Andi Wolff hat uns das Genick gebrochen."

Für Pokalsieger Kiel, der am vergangenen Wochenende im Viertelfinal-Hinspiel der Königsklasse den spanischen Topklub FC Barcelona bezwungen hatte (28:26), war es der erste Erfolg in der Liga nach zuletzt zwei sieglosen Spielen. Die Kieler liegen mit 45:11 Punkten weiter dicht vor den Füchsen Berlin (44:12), die am 28. Spieltag 34:27 (13:9) gegen die TSV Hannover-Burgdorf gewannen.

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Nur die ersten beiden Teams der Bundesliga sind direkt für die Champions League qualifiziert, der Dritte muss auf den Zuschlag des Exekutiv-Komitees des Europäischen Handball-Verbandes EHF hoffen.

Derweil festigte der SC Magdeburg in der Bundesliga seinen fünften Tabellenplatz durch ein 34:25 (19:14) beim TBV Lemgo. MT Melsungen gewann 28:21 (15:10) bei GWD Minden. Bester Werfer der Kieler war Marko Vujin mit acht Toren. Bei den Füchsen traf der Däne Hans Lindberg sechsmal.

Das Spiel im Stenogramm:

FA Göppingen - THW Kiel 27:31 (16:14)
Tore: Schiller (5), Pfahl (5), Fontaine (4), Halén (4), Kneule (4), Späth (3), Barud (1), Sesum (1) für Göppingen - Vujin (8), Ekberg (7), Dahmke (4), Weinhold (3), Bylik (3), Lackovic (2), Dissinger (1), Brozovic (1), Wiencek (1), Wolff (1) für Kiel
Zuschauer: 4900

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