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Rhein Neckar Loewen v THW Kiel - EHF Champions League Quarter Final Leg 2
Die Löwen schnappen sich den ersten Platz - zumindest vorübergehend © Getty Images

Die Löwen erobern Platz eins in der Handball-Bundesliga, doch Flensburg lauert dicht dahinter. Der TBV Lemgo verpasst dagegen einen Big Point im Tabellenkeller.

Der deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen hat fünf Spieltage vor dem Saisonende die Tabellenspitze in der Handball-Bundesliga übernommen.

Der Titelverteidiger gewann gegen den Abstiegskandidaten HBW Balingen-Weilstetten 33:23 (13:12) und verdrängte mit 53:5 Punkten die SG Flensburg-Handewitt (52:6) vom ersten Platz. Die beiden letzten verbliebenen Titelkandidaten haben nun die gleiche Anzahl an Spielen auf dem Konto.

Damit läuft alles auf ein direktes Duell um die Meisterschaft hinaus, vor dem Showdown beider Teams in Flensburg am 28. Mai spielen die Löwen am Mittwoch noch beim TVB Stuttgart. Flensburg muss am Sonntag noch beim HC Erlangen antreten. 

Lemgo patzt im Abstiegskampf

Die übrigen Samstagspiele standen ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Einen Big Point verpasste Ex-Meister TBV Lemgo, der sich in eigener Halle gegen den direkten Konkurrenten aus Stuttgart mit einem 24:24 (13:12) zufrieden geben musste.

Ebenfalls einen wichtigen Sieg verfehlte der Bergische HC beim 18:18 (10:9) gegen die HSG Wetzlar. Tomas Babak bewahrte beim Stand von 16:18 mit den beiden letzten Treffern des Spiels den BHC immerhin vor einer Niederlage.

Damit ist der Abstiegskampf an Spannung kaum noch zu überbieten. Der VfL Gummersbach (19:41 Punkte) muss auf Platz 13 noch ebenso zittern wie Stuttgart (18:40), der BHC (18:42) und Lemgo (17:43). 

Löwen zeigen souveräne Vorstellung

Auf den Abstiegsrängen stehen derzeit die Balinger (17:43) und der HSC Coburg (11:49), der durch einen 31:30 (15:14)-Sieg gegen Altmeister Gummersbach die Minimalchance auf den Ligaverbleib wahrte.

Die Löwen machten in Mannheim von Beginn klar, dass eine überraschende Niederlage für sie nicht infrage kommt.

Aus einer sicheren Deckung heraus bauten sie die Führung kontinuierlich aus, am Ende waren Gudjon Valur Sigurdsson (7) und Harald Reinkind (5) die besten Torschützen.

Die Spiele im Stenogramm

Rhein-Neckar Löwen - HBW Balingen-Weilstetten 33:23 (18:11)
Tore: Sigurdsson (7/4), Reinkind (5), Baena Gonzales (3), Taleski (3), Ekdahl du Rietz (3), Steinhauser (2), Petersson (2), Guardiola Villaplana (2), Groetzki (2), Larsen (2), Pekeler (1), Schmid (1) für die Rhein-Neckar Löwen
Ilitsch (4), Krieg (4), Hausmann (3), Flohr (3), Wagner (2), Foth (2), Predragovic (2/1), König (2), Hens (1) für Balingen
Zuschauer: 7521

HSC 2000 Coburg - VfL Gummersbach 31:30 (15:14)
Tore: Cossbau (11/3), Büdel (6/3), Lex (5), Wetzel (3), Hagelin (2), Billek (2), Weber (1), Harmandic (1) für Coburg
Schindler (8), Schröder (5), Becker (4), Pevnov (3), Schroter (3), Ernst (3), Nyokas (2), Schmidt (2) für Gummersbach
Zuschauer: 2565

TBV Lemgo - TVB Stuttgart 24:24 (13:12)
Tore: Kogut (6), Stenbäcken (4), Zieker (4), Hornke (4/2), Theuerkauf (3), Mansson (1), Klimek (1), Suton (1) für Lemgo
Schagen (6), Orlowski (4), Schweikardt (3), Kraus (2), Lobedank (2), Schimmelbauer (2), Weiß (2), Celebi (2), Fotache (1) für Stuttgart
Zuschauer: 4608

Bergischer HC - HSG Wetzlar 18:18 (9:10)
Tore: Gutbrod (4), Thor Gunnarsson (3), Criciotoiu (2), Babak (2), Nippes (2), Hoße (1), Hermann (1) für den Bergischen HC
Hahn (4), Weber (4), Lindskog (3), Kvist (3), Mirkulovski (2), Berggren (1), Cavor (1) für Wetzlar
Zuschauer: 2815

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