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Der THW Kiel geht beim SC DHfK Leipzig regelrecht unter. Der Außenseiter spielt sich in einen Rausch und führt den THW phasenweise vor.

Der THW Kiel hat nur drei Tage nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen die Füchse Berlin wieder einen herben Dämpfer im Kampf um den dritten Tabellenplatz kassiert.

Beim SC DHfK Leipzig lag der Rekordmeister nicht ein einziges Mal in Führung, am Ende unterlagen die Kieler klar und deutlich mit 25:34 (11:15).

Im Halbfinale des DHB-Pokals Anfang April hatte der THW die aufstrebenden Sachsen, aktuell Tabellenachter der DKB Handball-Bundesliga, noch mit 35:32 nieder gerungen.

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"Das war heute nahe am Optimum", bilanzierte Leipzigs Chef-Trainer Christian Prokop, der seit Anfang des Jahres auch das DHB-Team betreut, nach dem Coup bei SPORT1. "Wir haben heute unglaublich viele Meter gemacht. Es geht nur über grenzenlosen Einsatz."

Andreas Rojewski mit acht Treffern und Torwart Milos Putera mit 13 Paraden ragten bei den Leipzigern heraus.

Dank der krachenden Niederlage schmolz der Kieler Vorsprung im Duell um den dritten Platz, der voraussichtlich für die Champions League berechtigt, wieder auf drei Punkte gegenüber den Füchsen Berlin.

Das Spiel im Stenogramm

DHfK Leipzig - THW Kiel 34:25 (15:11)
Tore: Rojewski (8), Semper (4), Milosevic (4), Krzikalla (4), Binder (4), Pieczkowski (4), Jurdzs (3), Janke (2), Sommer (1) für Leipzig - Ekberg (6), Bylik (6), Dahmke (3), Vujin (3), Weinhold (2), Dissinger (2), Nilsson (2), Brozovic (1) für Kiel
Zuschauer: 4891

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