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Kiel-Manager Thorsten Storm befindet sich im Krisen-Modus
Kiel-Manager Thorsten Storm befindet sich im Krisen-Modus © Getty Images

Kiels Manager Thorsten Storm sieht seine Mannschaft nach zwei Niederlagen in der Pflicht. Im Heimspiel gegen Leipzig gebe es keine Ausreden. Die Wende muss her.

Nach zwei Niederlagen in Serie gegen Tabellenführer Hannover und Melsungen befindet sich der THW Kiel bereits nach drei Wochen im Krisen-Modus.

"Wir haben uns das alles anders vorgestellt", sagt Kiels Manager Thorsten Storm bei Sky: "Wenn man beim THW Kiel spielt, hat man andere sportliche Ziele und Ansprüche."

Gegen Leipzig (ab 19 Uhr im LIVETICKER) wollen die Norddeutschen nun die Wende schaffen und endlich wieder punkten. Denn am Ende der Saison soll nach zwei dritten Plätzen wieder der Meistertitel stehen.

Laut Manager Storm fehle es aktuell vor allem an der Konzentration und der individuellen Leistung. "Es gibt keine Ausreden. Das sah alles andere als gut aus", sagt der 52-Jährige zur Pleite in Melsungen

Zudem sorgt ein wechselwilliger Andreas Wolff für Diskussionen beim Rekordmeister. Als Trainer Alfred Gislason seinen Star-Schlussmann gegen Melsungen nach schwacher Leistung auswechselte, ließ Wolff (2 Paraden in 39 Minuten) seiner Verärgerung freien Lauf und würdigte den Isländer keines Blickes.

Doch Storm bleibt hart: "Andi hat einen Vertrag bis 2019 bei uns. Jetzt geht es um den THW Kiel und die aktuelle Saison."

Und die hat mit dem Heimspiel gegen die Sachsen ja bereits die nächste Herausforderung parat.

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