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Steffen Weinhold und Co. wollen in die Hauptrunde
Steffen Weinhold und Co. wollen in die Hauptrunde © Getty Images

Die deutsche Nationalmannschaft kämpft um den Einzug in die Hauptrunde. Eventuell reicht sogar eine Niederlage. Ein Leistungsträger kann trotz seiner Roten Karte mitwirken.

Nach dem spektakulären Sieg gegen Schweden wollen die deutschen Handballer ihren Erfolgskurs bei der EM in Polen fortsetzen.

Beflügelt vom knappen 27:26-Sieg am Montag muss die DHB-Truppe im letzten Vorrundenspiel in Breslau gegen Slowenien (ab 17.15 Uhr im LIVETICKER) nachlegen, um aus eigener Kraft in die Hauptrunde einziehen zu können.

Bereits nach dem Comeback gegen die Skandinavier hatte ausgerechnet Matchwinner Andreas Wolff schon den Blick auf das nächste Spiel gerichtet. "Die Freude ist natürlich groß, vor allem innerlich. Gerade kehrt ein bisschen Erleichterung ein", hatte Wolff direkt nach der Partie in der ARD gesagt: "Allzu sehr freuen darf man sich auch nicht, weil wir übermorgen direkt das nächste Spiel haben."

Bei einem Sieg oder einem Unentschieden erreicht die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson die nächste Runde, die ab Freitag ebenfalls in Breslau ausgespielt wird.

Bei einer Niederlage muss der DHB auf einen Sieg Spaniens gegen Schweden hoffen. Dann würde Deutschland allerdings keinen Sieg und zwei Niederlagen mit in die Hauptrunde nehmen.

Allerdings ist sogar der Gruppensieg noch im Bereich des Möglichen. Bei einem Sieg gegen die Slowenen müsste Spanien gegen Schweden verlieren.

Wieder mit dabei ist auch Christian Dissinger, der gegen Schweden die Rote Karte sah, dafür aber nicht gesperrt wurde.

"Es wurde keine weitere Bestrafung ausgesprochen, da es von Dissinger keine Intention gab, den Gegenspieler zu verletzen", teilte die EHF-Disziplinar-Kommission am Dienstagabend mit.

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