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Frankreichs Nikola Karabatic (M.) erzielte beim Sieg über Kroatien drei Treffer
Frankreichs Nikola Karabatic (M.) erzielte beim Sieg über Kroatien drei Treffer © Getty Images

Titelverteidiger Frankreich läuft im Hauptrunden-Duell mit Kroatien zur Topform auf. Gastgeber Polen muss gegen Norwegen eine überraschende Niederlage hinnehmen.

Welt- und Europameister Frankreich hat bei der Handball-EM in Polen Kurs auf das Halbfinale genommen, die Gastgeber dagegen stehen nach der ersten Niederlage unter Druck.

Der Titelverteidiger besiegte das ebenfalls hoch gehandelte Kroatien mit 32:24 (16:10) und schraubte sein Punktekonto in der Hauptrundengruppe 1 auf 6:2 Zähler.

Die vom deutschen Coach Michael Biegler trainierten Polen unterlagen anschließend Norwegen überraschend 28:30 (15:16), haben mit 4:2 Punkten aber das Weiterkommen noch in der eigenen Hand.

Norwegen übernahm mit 6:0 Zählern die Tabellenführung, die Kroaten haben dagegen nur noch theoretische Chancen auf die Medaillenrunde (4:4-Punkte), in die nur die ersten beiden Teams einziehen.

Den Grundstein für den souveränen Erfolg legten die Franzosen um Superstar Nikola Karabatic (3 Treffer) bereits in der ersten Halbzeit. Nach ausgeglichenem Beginn (6:6) zog der Olympiasieger das Tempo an und führte bereits zur Pause mit sechs Toren. Spätestens beim 23:12 (38.) war die Partie entschieden.

Bester Torschütze bei den Franzosen war Rechtsaußen Luc Abalo mit sechs Treffern, bei den Kroaten traf der Kieler Domagoj Duvnjak am häufigsten (5 Tore).

Für die Polen waren in einer durchweg engen Begegnung zehn Treffer des früheren Bundesliga-Profis Karol Bielecki nicht genug für den vierten Turniersieg.

Ab der 24. Minute lagen die Norweger, bei denen der ehemalige Magdeburger Espen Lie Hansen mit acht Toren bester Werfer war, immer in Führung und brachten den Arbeitssieg ins Ziel.

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