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HANDBALL-EURO-2016-FRA-BLR
Nikola Karabatic war von Weißrussland nie zu stoppen © Getty Images

Der Superstar überragt bei der Handball-EM gegen Weißrussland vor allem vor der Pause und präsentiert sich in beeindruckender Form. Auch Kroatien gewinnt souverän.

Superstar Nikola Karabatic hat Welt- und Europameister Frankreich zum Auftakt der EM-Hauptrunde zu einem deutlichen Sieg geführt.

Der Titelverteidiger setzte sich im polnischen Krakau gegen Weißrussland locker mit 34:23 (20:5) durch, der Ex-Kieler Karabatic erzielte neun Treffer bei neun Wurfversuchen und wurde nach der Pause geschont. Einen ungefährdeten Sieg verbuchte auch Kroatien beim 34:24 (17:13) gegen Mazedonien.

Topfavorit Frankreich begann zwei Tage nach der überraschenden Niederlage gegen Gastgeber Polen (25:31) furios, bereits zur Pause stand es 20:5. Überragend präsentierte sich auch der Ex-Kieler Thierry Omeyer im Tor, alleine im ersten Durchgang parierte er zehn von 15 Würfen. Nach der Pause blieben zahlreiche Topspieler der Franzosen auf der Bank, den Weißrussen gelang zumindest Schadensbegrenzung.

Kroatien, EM-Vierter des Jahres 2014, zog im zweiten Spiel der Gruppe ebenfalls schnell davon und gewann am Ende mühelos. Bester Werfer war Ivan Sliskovic mit sechs Treffern, bei Mazedonien kam Dejan Manaskov sogar auf sieben Tore.

Frankreich und Kroatien haben somit in Gruppe I 4:2 Punkte auf dem Konto, liegen aber hinter Polen und Norwegen (je 4:0). Nur die beiden besten Mannschaften erreichen das Halbfinale, auf das die krassen Außenseiter Mazedonien und Weißrussland (je 0:6) bereits keine Chance mehr haben.

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