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Steffen Fäth und Martin Heuberger
Martin Heuberger (r.) gewann 2009 u.a. mit Steffen Fäth (l.) den Titel bei der U21-WM © Imago

Ex-Bundestrainer Martin Heuberger traut dem deutschen Nationalteam bei der EM den ganz großen Wurf zu - und outet sich als besonderer Fan eines Senkrechtstarters.

Der ehemalige Bundestrainer Martin Heuberger glaubt nach dem Halbfinaleinzug der deutschen Handballer bei der EM in Polen an den ganz großen Wurf.

"Die schwimmen jetzt auf einer solchen Welle der Euphorie, dass man sich um ihre Kräfte keine Sorgen machen muss. Unserer Mannschaft ist jetzt alles zuzutrauen", schrieb der Vorgänger von Dagur Sigurdsson in einer Kolumne für die Mittelbadische Presse.

Besonders lobte der 51-Jährige "die Ruhe, die sie ausstrahlen, wie cool sie sind - das zeigt sich speziell bei (Tobias) Reichmann und seinen Siebenmetern. Der trifft wie selbstverständlich, das funktioniert wie ein Uhrwerk."

Neben Reichmann zeigte sich Heuberger vor allem von Nachrücker Kai Häfner begeistert. Der 26-Jährige war gemeinsam mit Julius Kühn erst vor dem entscheidenden Hauptrundenspiel gegen Dänemark für die verletzten Steffen Weinhold und Christian Dissinger nachnominiert worden.

Gerade Häfner habe dann aber gespielt, "als wäre er schon die ganze Zeit dabei. Schade, dass Dagur Sigurdsson ihn nicht von Anfang an nominiert hat, ich bin echt ein Fan von ihm", schrieb Heuberger.

Mit Häfner hatte Heuberger als Trainer der deutschen U21 bei der Junioren-WM 2009 in Ägypten den Titel gewonnen, aus dem aktuellen EM-Kader gehörte damals auch Steffen Fäth zum Team.

Von 2011 bis 2014 war Heuberger als Cheftrainer für die deutsche A-Nationalmannschaft verantwortlich und erreichte bei der WM 2013 den fünften Platz. Nachdem das Nationalteam die sportliche Qualifikation für die EM 2014 und die WM 2015 verpasst hatte, wurde sein auslaufender Vertrag im Sommer 2014 nicht verlängert.

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