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Spanien gilt als Favorit in der deutschen Gruppe
Spanien gilt als Favorit in der deutschen Gruppe © Getty Images

Mit Spanien wartet im ersten EM-Spiel gleich der schwerste Gruppengegner. Aber auch die nächsten Gegner haben es in sich. SPORT1 stellt die deutschen Vorrundengegner vor.

Für Deutschland startet die Handball-EM mit einem echten Knaller: Auftaktgegner Spanien (Sa., ab 18 Uhr im LIVETICKER) gilt nicht umsonst als Favorit in der Gruppe.

Aber auch die weiteren Gegner Schweden und Slowenien haben es in sich. "Das ist die Todesgruppe, von der man immer redet", sagte Leistungssportchef Bob Hanning.

SPORT1 stellt die deutschen Vorrundengegner im Kurzporträt vor:

Spanien:

Der EM-Auftaktgegner der deutschen Handballer ist auch gleichzeitig der dickste Brocken in der Gruppe C.

Der ehemalige Weltmeister Spanien stand mit Ausnahme der Olympischen Spiele 2012 in London bei allen großen Turnieren seit 2011 mindestens im Halbfinale.

Auch bei der Europameisterschaft in Polen zählen die Iberer zu den Medaillenkandidaten.

"Wenn man auf die Ergebnisse der vergangenen Turniere schaut, ist Spanien höher als die anderen drei Teams in der Gruppe einzuschätzen", sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson.

Champions-League-Sieger FC Barcelona stellt das größte Kontingent des Kaders, die weiteren Profis spielen in zahlreichen Topklubs in Europa - wie Joan Canellas (THW Kiel) und Gedeon Guardiola (Rhein-Neckar Löwen).

"Wenn Spanien zu einer EM fährt, ist es das Ziel, den maximalen Erfolg zu haben", sagte Trainer Manuel Cadenas.

Schweden:

Die größten Erfolge des Rekord-Europameisters liegen schon einige Zeit zurück.

In den 90er-Jahren sammelten die Schweden eifrig EM- und WM-Titel. Die beiden Trainer Ola Lindgren und Staffan Olsson waren Mitglieder dieser Goldenen Generation.

Zuletzt zeigten die defensivstarken Schweden bei großen Turnieren aber wechselhafte Leistungen.

Platz vier bei der Heim-WM 2011 ließ ebenso aufhorchen wie die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in London 2012. Bei der WM 2015 in Katar reichte es aber nur zu Platz zehn.

Wollen die Schweden eine erfolgreiche EM spielen, müssen die Torhüter Mattias Andersson (SG Flensburg-Handewitt) und Mikael Appelgren (Rhein-Neckar Löwen) ihre starken Leistungen aus der Bundesliga abrufen.

"Schweden ist sportlich auf unserem Niveau", sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson.

Slowenien: 

Mit Slowenien verbinden die deutschen Handballer den Höhepunkt ihrer EM-Geschichte.

Unter dem damaligen Bundestrainer Heiner Brand holte die DHB-Auswahl 2004 durch einen 30:25-Finalerfolg gegen den Gastgeber in Ljubljana ihren bisher einzigen EM-Titel.

Prunkstück der Slowenen ist die Position des Spielmachers. In Uros Zorman, Dean Bombac und Miha Zarabec verfügen sie über ein Trio, um das sie von anderen Nationen beneidet werden.

"In diesem Duell wird die Tagesform entscheiden", sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson.

Zuletzt feierte das deutsche Team gegen Slowenien beim Supercup (31:28) und bei der WM in Katar (30:27) zwei Siege.

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