vergrößernverkleinern
Dagur Sigurdsson stemmt im Keller des Restaurants "La grande mamma" die Siegerschale © dpa Picture Alliance

Die deutschen Handball-Europameister machen in Krakau die Nacht zum Tag. Im Kellergewölbe eines Restaurants mutiert Bundestrainer Dagur Sigurdssson zum Feiervulkan.

Die deutschen Handballer sind nicht nur auf der Platte spitze, sie können auch feiern wie Europameister.

Schon in der Halle knallten nach dem 24:17-Sieg im Finale gegen Spanien die Sektkorken, Selfies wurden gemacht und Jubelgesänge angestimmt.

Danach ging es in die Innenstadt von Krakau, wo im Kellergewölbe des Restaurants "La grande mamma" weiter gefeiert wurde.

Sigurdsson als Feierbiest

Dort mutierte auch Bundestrainer Dagur Sigurdsson zum Feierbiest. Mit weit aufgerissenen Augen stemmte der Isländer die goldene Meisterschale in die Höhe und schrie seine Freude heraus.

"Schalalala", gröhlte der sonst so besonnene Isländer und die deutschen Handballer stimmten voller Inbrunst mit ein.

"Es war die kürzeste Nacht in den letzten drei Wochen. Wir hatten nur ein bisschen Schlaf. Dann wacht man auf und bekommt es erst mit, das es kein Traum war", sagte der 42-Jährige am Montag im Morgenmagazin von ARD und ZDF.

Außerdem verriet Sigurdsson: "Die Spieler sind etwas länger geblieben. Der Trainerstab und die Betreuer sind früher ins Hotel gegangen."

Empfang in Berlin

Und die Party ist noch lange nicht beendet. Am frühen Nachmittag wird die Ankunft der EM-Helden am Flughafen in Berlin erwartet. Danach findet in der Hauptstadt in der Max-Schmeling-Halle ein offizieller Empfang statt. SPORT1 begleitet die Feierlichkeiten im LIVETICKER.

Tausende Fans werden gemeinsam mit der deutschen Mannschaft feiern. Die Tore der Veranstaltungshalle sind ab 14.30 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Star-Gast wird unter anderem DJ Ötzi sein.

"Die Jungs brannten schon vor dem Finale auf die Party. Wir haben in Polen die Euphorie gespürt, die in Deutschland ausgelöst wurde und täglich gewachsen ist. Nun ist es an der Zeit, etwas zurückzugeben und mit den Fans zu feiern", hatte DHB-Vizepräsident Bob Hanning erklärt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel