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Die deutschen Handballerinnen
Die DHB-Frauen wollen auch gegen Rumänien etwas zu feiern haben © Getty Images

Im finalen EM-Kraftakt wartet auf die deutschen Frauen der WM-Dritte Rumänien. Es geht um Platz fünf und das Momentun für 2017 - LIVE im STREAM auf SPORT1.de

Auch wenn sie das Halbfinale der Europameisterschaft in Schweden knapp verpasst haben - ihr bestes EM-Resultat seit acht Jahren ist den deutschen Frauen dennoch sicher.

Im Spiel um Platz fünf gegen Rumänien (Freitag, ab 15:35 Uhr im LIVESTREAM) will das Team von Bundestrainer Michael Biegler noch einen draufsetzen.

Pünktlich zur Heim-WM zurück in der Weltspitze

Schon jetzt fällt das EM-Fazit aus deutscher Sicht äußerst positiv aus.

"Wir haben an der Weltspitze angeklopft und uns zurückgemeldet", sagte Trainer Michael Biegler, der seine Ladies in nur neun Monaten Amtszeit auf einen vielversprechenden Weg zur Heim-WM im Dezember kommenden Jahres geführt hat.

Nun gilt es, mit einem erfolgreichen Abschluss den Schwung der vergangenen zwei Wochen ungebremst mit in das für den deutschen Frauen-Handball so wichtige WM-Jahr zu nehmen.

Mit neuem Selbstverständnis in den Charaktertest

Vor allem auf Charakter und Leidenschaft wird es auch am Freitag in Göteborg ankommen.

Gegen die starken Rumäninnen muss die DHB-Auswahl zeigen, dass sie das Verpassen der Finalspiele abgehakt hat und auch im siebten Spiel innerhalb von 13 Tagen noch einmal alle Kräfte mobilisieren kann.

Gleiches gilt natürlich auch für Rumänien, das das Halbfinale erst mit einer 17:23-Niederlage in der abschließenden Hauptrunden-Partie gegen Dänemark verspielte. 

Für Biegler ist das Duell mit den WM-Dritten ohnehin der logische Turnierabschluss für die DHB-Auswahl: "Ich glaube schon, dass das Spiel um Platz fünf das ist, was sich die Mannschaft hier erarbeitet und verdient hat."

"Wir haben nur eine Niederlage kassiert. Allein dadurch hat die Mannschaft sehr viel Selbstvertrauen getankt, das ist eine positive Begleiterscheinung. Außerdem weiß die Mannschaft: Wenn sie gewisse Dinge konstant abruft, ist sie wettbewerbsfähig", beschreibt der Bundestrainer das neue Selbstverständnis der deutschen Mannschaft, die sich bei der vergangenen EM vor zwei Jahren noch mit Platz zehn hatte zufrieden geben müssen.

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