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Früher Verletzungsschock für die deutschen Handballerinnen. Spielmacherin Kim Naidzinavicius fällt mit einem Kreuzbandriss für den Rest der Heim-WM aus.

Die deutschen Handballerinnen werden den Rest der Weltmeisterschaft auf Kim Naidzinavicius verzichten müssen. Die Rückraumspielerin verletzte sich nach 140 Sekunden des Eröffnungsspiels gegen Kamerun (28:15) am linken Knie und fällt mit einem Riss des vorderen Kreuzbandes monatelang aus. Dies teilte der Deutsche Handballbund (DHB) am späten Freitagabend in Leipzig mit.

"Wir können mit Sicherheit davon ausgehen, dass wir Kim im Turnier nicht wiederhaben werden", hatte Bundestrainer Michael Biegler bereits vor der Diagnose niedergeschlagen gesagt.

Zuvor hatte schon Ausnahmetalent Emily Bölk wegen einer Fußverletzung für das Auftaktspiel passen müssen. "Da ist auch noch nicht absehbar, wann sie zurückkommt", sagte Biegler: "Wir hatten eine klare Strategie. Die ist über den Haufen geworfen worden." Rückraumspielerin Nadja Mansson spielte gegen Kamerun trotz ausgekugeltem Finger und auch Xenia Smits musste zuletzt wegen eines Fingerbruchs kürzertreten.

Naidzinavicius gab sich am Tag darauf niedergeschlagen. "Ich bin tieftraurig, dass die WM für mich hiermit beendet ist. Ich wünsche der Mannschaft jetzt nur das Beste für die kommenden Spiele", sagte der Pechvogel am Samstag.

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