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Susann Müller-DHB-Handball-Wurf
Susann Müller feierte 2007 ihr Debüt in der Nationalmannschaft © getty

Handball-Bundestrainer Heine Jensen geht davon aus, dass Rückraumspielerin Nadja Nadgornaja bis zum ersten EM-Spiel der deutschen Mannschaft am 8. Dezember in Varazdin/Kroatien gegen die Niederlande (ab 18 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) wieder fit ist.

"Ich denke, Nadja kann spielen", sagte Jensen am Donnerstag im Trainingslager in der Sportschule Kamen-Kaiserau.

Die 26-Jährige vom deutschen Meister Thüringer HC war im Training am Mittwoch umgeknickt. Jensen hatte daraufhin kurzfristig Xenia Smits vom DHB-Pokalfinalisten HSG Blomberg-Lippe nachnominiert. "Eine reine Vorsichtsmaßnahme", versicherte der Däne.

Ein weitaus größeres Fragezeichen steht hinter dem EM-Einsatz von Torjägerin Susann Müller. Die Linkshänderin aus Leipzig, mittlerweile beim ungarischen Champions-League-Gewinner Györi Eto unter Vertrag, erlitt im Training vor drei Wochen einen Daumenbruch und beziffert ihre Chancen selbst auf "allenfalls 50:50".

Eine endgültige Entscheidung will sie in Absprache mit den Ärzten und dem Trainerteam am kommenden Mittwoch fällen: "Wenn es bis dahin nicht geht, dann geht es gar nicht mehr."

Auch Torhüterin Clara Woltering, in Abwesenheit der an einem Fußbruch laborierenden Linkshänderin Isabell Klein Spielführerin der deutschen Mannschaft, trägt am rechten Daumen eine Gipsschiene.

Am Donnerstag im Training bekam sie erneut einen Ball auf das bereits vor einigen Wochen lädierte Gelenk, stellt ihren EM-Einsatz aber nicht in Frage: "Muss gehen, wird gehen."

Am Samstag und Sonntag bestreiten die deutschen Handballerinnen in Krefeld und Hamm zum Abschluss der EM-Vorbereitung zwei Länderspiele gegen Rumänien (So., ab 14.55 Uhr im kostenlosen LIVESTREAM).

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