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Dirk Leun vom Buxtehuder SV
Trainer Dirk Leun zieht mit dem Buxtehuder SV ins Finale des DHB-Pokals ein © Imago

Bundesliga-Tabellenführer Buxtehuder SV und der VfL Oldenburg bestreiten beim Final Four um den DHB-Pokal der Frauen am Samstag (17.00 Uhr) das Finale.

Vor 2800 Zuschauern in der Hamburger Sporthalle gewann Buxtehude gegen die Füchse Berlin mit 34:22 (16:12). Oldenburg setzte sich gegen den großen Favoriten Thüringer HC mit 28:27 (24:24, 7:9) im Siebenmeterwerfen durch.

Gegen die als Außenseiter angetretenen Füchse brauchte Buxtehude 20 Minuten, um das Spiel und den Gegner unter Kontrolle zu bekommen.

Ab dem Ausgleich zum 11:11 in der 23. Minute baute der Favorit seine Führung kontinuierlich aus und profitierte dabei unter anderem von einer viel zu lückenhaften Deckung der Berlinerinnen. Beste Werferinnen des Buxtehuder SV waren Linkshänderin Friederike Gubernatis (9/4) und Linksaußen Lone Fischer (6/2). Für Berlin traf Nationalspielerin Christine Beier sechsmal.

Ungleich spannender war das zweite Halbfinale zwischen dem VfL Oldenburg und dem viermaligen deutschen Meister Thüringer HC. Nach Ablauf der regulären Spielzeit hieß es 24:24, nach den ersten fünf Siebenmetern auf jeder Seite stand ein 27:27 auf der Anzeige. Dann traf Oldenburgs Julia Wenzl gegen Nationaltorhüterin Jana Krause, und Danick Snelder scheiterte an Julia Renner.

Beste Werferinnen für Oldenburg, das im Viertelfinale Titelverteidiger HC Leipzig ausgeschaltet hatte, waren Nationalspielerin Angie Geschke (9/5) und Caroline Müller (6). Für Thüringen erzielte Linkshänderin Katrin Engel sechs Treffer, Nationalspielerin Nadja Nadgornaja war fünfmal erfolgreich.

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