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Svenja Huber (29): Die Studentin gewinnt kurz nach ihrem Wechsel zum Thüringer HC 2014 die deutsche Meisterschaft. In 15 Länderspielen erzielt Huber bisher 52 Treffer. Zu ihren Hobbys zählt die nur 1,68m große Katzenliebhaberin Tennis spielen und lesen
Svenja Huber war beste Werferin des THC © imago

Bundesliga-Tabellenführer Buxtehuder SV hat zum ersten Mal den DHB-Pokal der Frauen gewonnen.

Vor 3500 Zuschauern in der Hamburger Sporthalle setzte sich Buxtehude im Endspiel des Final Four gegen den VfL Oldenburg 30:28 (16:13) durch.

Platz drei ging an den Thüringer HC, der am Samstag überraschend im Halbfinale in einem Siebenmeter-Krimi (27:28) an Oldenburg gescheitert war.

"Das ist ein Traum, das ist unbeschreiblich", stammelte Ex-Nationalspielerin Stefanie Melbeck (38), die im Dezember reaktiviert worden war: "Für die Mannschaft und den Verein ist es unheimlich wichtig. Der Klub spielt seit 26 Jahren in der ersten Liga, jetzt haben wir endlich den ersten Titel."

Erfolgreichste Schützin für den Buxtehuder SV, der zuvor viermal im Pokalfinale verloren hatte, war Lone Fischer (7 Tore).

Für die Oldenburgerinnen, die im Viertelfinale Titelverteidiger HC Leipzig rausgeworfen hatten, traf Angie Geschke zwölfmal.

Buxtehude veredelte den Erfolg der Vorschlussrunde über die Füchse Berlin (34:22) mit dem ersten nationalen Titel der Vereinsgeschichte.

Nun winkt sogar das Double: Allerdings muss Buxtehude vor dem Saisonfinale auf einen Ausrutscher des Thüringer HC hoffen, der noch zwei Spiele auszutragen hat.

Der viermalige deutsche Meister warf sich im Spiel um Platz drei gegen Berlin den Frust des Halbfinal-Aus von der Seele.

Bereits zur Pause stand es 22:8.

Beste Werferin der Partie war Svenja Huber, die den THC mit zehn Toren zum 36:23 führte.

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