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Die deutschen Handball-Frauen müssen um ihr WM-Ticket bangen. Das Team von Bundestrainer Jakob Vestergaard muss sich Russland im Hinspiel trotz Comeback geschlagen geben.

Die deutschen Handballerinnen müssen um ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Dänemark und den Olympischen Spielen in Rio bangen.

Die Mannschaft von Bundestrainer Jakob Vestergaard verlor das Play-off-Hinspiel gegen Vize-Weltmeister Russland in Dessau-Roßlau mit 20:22 (8:10) und steht vor dem Rückspiel mit dem Rücken zur Wand.

"Wir sind zu leicht ausgetanzt worden und haben zu viele Chancen vergeben", sagte Torhüterin Clara Woltering auf SPORT1. Die gebürtige Münsteranerin bleibt jedoch vor dem Rückspiel am Samstag optimistisch: "Zwei Tore Rückstand sind im Handball nichts. Es ist die Stärke dieser Mannschaft, dass sie nie aufgibt."

Die Entscheidung fällt dann im russischen Astrachan (ab 15.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1). Nur der Sieger bekommt das WM-Ticket und wahrt die Chance auf die Qualifikation für Olympia 2016 in Rio.

"Wir müssen im Rückspiel deutlich fokussierter sein. Es darf nicht noch einmal vorkommen, dass wir direkt mit 2:8 in Rückstand sind. Wir geben nie auf, auch jetzt nicht. Das werden die Russen im eigenen Stadion spüren", kündigte Kerstin Wohlbold bei SPORT1 an.

Beste deutsche Werferin vor 3007 Zuschauern in der ausverkauften Anhalt Arena war Spielmacherin Kerstin Wohlbold mit vier Treffern. Bei den Russinnen traf Anna Kochetowa am häufigsten (11).

Die DHB-Frauen starteten schwach, konnten sich jedoch nach einem zwischenzeitlichen 2:8-Rückstand wieder zurück in die Partie kämpfen.

"Wir hatten unglaublich viele Probleme im Angriff. Aber am Ende der Halbzeit haben wir es besser in den Griff gekriegt", sagte Teammanagerin Grit Jurak in der Halbzeitpause bei SPORT1.

Das macht Hoffnung für Samstag. 

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