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Füchse-Manager Bob Hanning freut sich über den Sieg der Berliner bei der Klub-WM
Bob Hanning will im Frauen-Handball Veränderungen sehen © Getty

Der Deutsche Handballbund (DHB) wird im Hinblick auf die Frauen-Weltmeisterschaft 2017 im eigenen Land neue Wege gehen.

Das kündigte der für den Leistungssport zuständige DHB-Vizepräsident Bob Hanning im Rahmen des außerordentlichen DHB-Bundestages am Samstag in Hannover an.

"Das System mit den älteren Spielerinnen ist gescheitert", sagte Hanning: "Deshalb war es an der Zeit, Veränderungen vorzunehmen und die Handball Bundesliga Frauen deutlich mit ins Boot zu holen."

Der neue Bundestrainer Jakob Vestergaard hatte nach seinem Amtsantritt im März dieses Jahres unter anderem die 34-jährige Nina Wörz für die WM-Playoffs gegen Russland reaktiviert und deshalb heftige Kritik einstecken müssen.

Trotz des sportlichen Scheiterns in der WM-Qualifikation ist Deutschland dank einer Wildcard bei dem Turnier im Dezember in Dänemark dabei.

"Wir sind dankbar für diese Chance, aber wir müssen sie auch nutzen", sagte Hanning. Deshalb hat der DHB Vestergaard Co-Trainer Jens Pfänder sowie einen dreiköpfigen Trainerbeirat mit Renate Wolf (Bayer Leverkusen), Dirk Leun (Buxtehuder SV) und Leszek Krowicki (VfL Oldenburg) zur Seite gestellt.

"Wir müssen unseren Frauenhandball in den kommenden Jahren erfolgreich positionieren", sagte Hanning: "Wenn uns das nicht gelingt, wird es für die Frauen sehr, sehr schwer." 

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