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Kim Naidzinavicius erzielte gegen die Schweiz sechs Treffer
Kim Naidzinavicius erzielte gegen die Schweiz sechs Treffer © Getty Images

Das Team von Bundestrainer Jakob Vestergaard setzt sich zu Beginn der Qualifikation für die EM 2016 souverän gegen die Schweiz durch. Naidzinavicius ist beste Werferin.

Die deutschen Handballerinnen sind mit einem Sieg gegen die Schweiz in die Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 gestartet.

Vor 2024 Zuschauern in Coburg, darunter der neue DHB-Präsident Andreas Michelmann, setzte sich das verjüngte und auf etlichen Positionen veränderte Team von Bundestrainer Jakob Vestergaard mit 29:18 (13:10) durch und reist mit einem Zwei-Punkte-Polster zum zweiten Quali-Spiel am Sonntag in Reykjavik gegen Island (18.00).

Vestergaard spricht von "Superstart"

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und den beiden Punkten, das war ein Superstart für unsere neue Mannschaft", sagte Vestergaard: "In der ersten Halbzeit waren wir manchmal noch ein bisschen zu hektisch und haben ein paar hundertprozentige Chancen ausgelassen, aber nach der Pause haben wir ein tolles Spiel gemacht. "

Im Vergleich zu den sportlich misslungenen WM-Play-offs im Juni gegen Russland hatten Vestergaard und sein neuer Co-Trainer Jens Pfänder nicht zuletzt auf Druck von DHB-Vizepräsident Bob Hanning seine Mannschaft auf einigen Positionen verändert. Unter anderem feierte auf Linksaußen Franziska Müller von der HSG Blomberg-Lippe ein gelungenes Debüt, das sie mit drei Toren krönte. Auch die Neue auf Rechtsaußen, Alexandra Mazzucco vom HC Leipzig, empfahl sich für weitere Einsätze.

Naidzinavicius beste Werferin

In der Abwehr, die weitgehend in einer 6:0-Formation spielte, fehlte bisweilen die zupackende Hand im Innenblock.

Dafür begeisterte die deutsche Mannschaft im Angriff unter anderem mit einer pfeilschnellen ersten Welle, einer spielfreudigen Susann Müller (SG BBM Bietigheim) im rechten Rückraum und einer umsichtigen Regie durch Anna Loerper (TuS Metzingen) und Kim Naidzinavicius (Bayer Leverkusen). Am Kreis wirbelten Julia Behnke (Metzingen) und Luisa Schulze (Leipzig), und im Tor war Katja Kramarczyk (Leipzig) ein wie immer sicherer Rückhalt.

Beste deutsche Werferin war Kim Naidzinavicius mit sechs Treffern. Für die Schweiz erzielte Rückraumspielerin Sibylle Scherer ebenfalls sechs Tore.

Stenogramm:

Deutschland - Schweiz 29:18 (13:10)
Tore für Deutschland: Naidzinavicius (Bayer Leverkusen/6), Susann Müller (SG BBM Bietigheim/4), Xenia Smits (Metz HB/3), Hubinger (HC Leipzig/3), Mazzucco (HC Leipzig/3), Franziska Müller (HSG Blomberg-Lippe/3), Fischer (Buxtehuder SV/2), Schulze (HC Leipzig/2), Behnke (TuS Metzingen/1), Minevskaja (HC Leipzig/1), Lang (HC Leipzig/1)
Tore für die Schweiz: Scherer (6), Hodel (3), Dinkel (3), Kündig (2), Lisa Frey (2), Noelle Frey (2)
Zuschauer: 2024 in Coburg

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