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Handball-WM
In der WM-Partie Frankreich gegen Korea sorgte ein Videobeweis für Diskussionen © Getty Images

Trotz Videobeweis wurde in der WM-Partie zwischen Frankreich und Korea den Asiatinnen ein Tor nicht gegeben. Der Weltverband zieht jetzt seine Konsequenzen.

Ein nicht gegebenes Tor hat in der WM-Partie zwischen Korea und Frankreich (22:22) für reichlich Diskussionen gesorgt.

Weil den Asiatinnen trotz Videobeweis ein Tor nicht anerkannt wurde, zog der internationale Handballverband jetzt die Reißleine und wird bei der Frauen-WM in Dänemark ab sofort auf die technische Unterstützung verzichten.

Was war passiert? In der 17. Minute zogen die Schiedsrichter nach einem Angriff von Korea den Videobeweis zu Rate, weil sie sich nicht sicher waren, ob der Ball tatsächlich die Linie überschritten hatte.    

Dabei wurde dem IHF-Offiziellen fälschlicherweise nur der zweite Teil der Szene vorgespielt. Er entschied darauf auf kein Tor für Korea. Nach weiteren Untersuchungen nach der Partie wurde aber klar, dass der Ball eindeutig die Linie überschritten hatte. Es hätte also Tor für Korea gepfiffen werden müssen.   

Der Weltverband entschied daraufhin, die Schiedsrichter und die Offiziellen des Spiels nicht mehr bei der WM einzusetzen.

Der Videobeweis wird während der WM ausgesetzt und soll nach weiteren Prüfungen in der Zukunft wieder eingesetzt werden.

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