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Monika Kobylinska steht mit Polen im WM-Viertelfinale
Monika Kobylinska steht mit Polen im WM-Viertelfinale © Getty Images

Auch die allerletzte Chance für eine Olympia-Qualifikation der deutschen Frauen ist dahin. Einen Tag nach dem Achtelfinal-Aus stirbt mit Ungarns Pleite die letzte Hoffnung.

Einen Tag nach der Niederlage im WM-Achtelfinale gegen Olympiasieger Norwegen (22:28) ist am Montag auch die letzte rechnerische Chance der deutschen Nationalmannschaft der Frauen dahin, sich noch für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro zu qualifizieren.

Durch das Ausscheiden der Ungarinnen am Montag (23:24 gegen Polen) hat das Team von Bundestrainer Jakob Vestergaard keine Chance mehr auf eine von zwei Europa-Startberechtigungen für die Olympia-Qualifikationsturniere im März.

Neben den Polinnen zog am Montag noch Frankreich, das Deutschland im ersten Gruppenspiel mit 30:20 demontiert hatte, in Dänemark durch ein 22:21 gegen Spanien in die Runde der letzten Acht ein.

Auch Russland (30:25 gegen Südkorea) und Montenegro (38:28 gegen Angola) sind eine Runde weiter.

Nur unter diesen Voraussetzungen wäre das Rio-Rechenspiel für die deutschen Handballerinnen aufgegangen:

- Europameister Norwegen wird Weltmeister und erhält als solcher das Olympia-Ticket

- Spanien erhält als EM-Zweiter dadurch ebenfalls ein direktes Ticket

- Weder der EM-11. Polen noch der EM-14. Russland beenden die WM besser als Platz acht (d.h. mindestens einer von beiden hätte im Achtelfinale am Montagabend ausscheiden müssen)

- Gleichzeitig müssen sich die bei der EM vor Deutschland platzierten Teams aus Frankreich, Montenegro, Ungarn, Dänemark, Rumänien und den Niederlanden in beliebiger Reihenfolge die sechs über das WM-Klassement zu vergebenen Tickets für die Olympia-Qualifikation sichern

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