vergrößernverkleinern
Deutsche Handballerin Kim Naidzinavicius
Die deutschen Frauen müssen sich geschlagen geben - und ihre Olympia-Träume wohl begraben © dpa Picture Alliance

Die Olympischen Spiele 2016 finden wohl ohne die deutschen Handballerinnen statt. Die Chancen auf die Teilnahme sind nach der Niederlage gegen Norwegen bei der WM gering.

Die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro finden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ohne die deutschen Handballerinnen statt.

Das Team von Bundestrainer Jakob Vestergaard verlor bei der WM in Dänemark das Achtelfinale gegen Norwegen mit 22:28 (10:15) und hat damit nur noch eine kleine Chance auf die Teilnahme an einem olympischen Qualifikationsturnier im kommenden Jahr.

Lediglich für den Fall, dass Norwegen Weltmeister und Russland bei der WM maximal Achter wird, besteht für Deutschland noch eine minimale rechnerische Chance auf Olympia.

"Die Enttäuschung ist natürlich riesengroß, wir haben ein schwaches Spiel gemacht und viel zu viele einfache Fehler", sagte Vestergaard: "Trotzdem hat diese junge Mannschaft eine tolle Entwicklung genommen. Ich freue mich auf die Zukunft."

Im Spiel der deutschen Mannschaft gegen den amtierenden Olympiasieger und Europameister vor 2500 überwiegend norwegischen Zuschauern in Frederikshavn war Deutschland in fast allen Belangen unterlegen, einzig die erneut überragende Torhüterin Katja Kramarczyk und die Tore von Susann Müller und Xenia Smits verhinderten eine höhere Niederlage.

Beste deutsche Werferin war Müller mit acht Toren, Smits traf siebenmal.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel