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Susann Müller und das deutsche Team liegen zurück
Auch sieben Tore von Susann Müller konnten die Niederlage Deutschlands nicht verhindern © getty

Die deutschen Handball-Frauen erhalten auf dem Weg zur EM 2016 einen kleinen Dämpfer. Gegen Frankreich kassiert Deutschland die erste Niederlage in der EM-Qualifikation.

Die deutschen Handball-Frauen haben auf dem Weg zur Europameisterschaft 2016 in Schweden einen kleinen Dämpfer erhalten.

Im dritten Spiel der Qualifikation kassierte die Mannschaft von Bundestrainer Jakob Vestergaard am Mittwoch in Bietigheim-Bissingen durch ein 21:24 (10:9) gegen den WM-Siebten Frankreich die erste Niederlage. Beste Werferin war Susann Müller mit sieben Toren.

In der Qualifikationsgruppe 7 liegt die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) mit 4:2 Punkten nun zwei Zähler hinter Spitzenreiter Frankreich (6:0) auf Rang zwei. Island und die Schweiz sind vor ihrem direkten Duell am Donnerstag noch punktlos.

Die beiden ersten Teams qualifizieren sich für die EM-Endrunde am Jahresende (4. bis 18. Dezember).

In einer ausgeglichenen Partie hatte sich die deutsche Mannschaft nach einer starken ersten Halbzeit zu Beginn des zweiten Durchgangs einen kurzen Durchhänger geleistet.

In der Schlussphase kämpfte sich die DHB-Auswahl wieder heran, leistete sich im Endeffekt aber zu viele Fehler und verpasste damit auch die Revanche für das deutlich verlorene Gruppenspiel bei der WM im Dezember (20:30).

"Wir haben richtig gut gekämpft, uns aber leider im Angriff etwas schwer getan", sagte Torhüterin Katja Kramarczyk: "Wenn man gegen eine Top-Mannschaft wie Frankreich gewinnen will, braucht man über 60 Minuten eine gute Leistung und nicht nur über 45." Das Rückspiel steigt am Samstag im französischen Nimes.

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