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Arnulf Meffle wurde 1978 mit Deutschland Weltmeister
Arnulf Meffle wurde 1978 mit Deutschland Weltmeister © imago

Der an Leukämie erkrankte frühere Weltmeister Arnulf Meffle ist nach eigener Aussage "im Moment krebsfrei".

Das sagte der 56-Jährige dem "Badischen Tagblatt". Drei Jahre lang droht dem Titelträger von 1978 ein Rückfall, dies sei aber nach Ansicht seiner Ärzte "nicht sehr wahrscheinlich".

Die Krankheit war bei Meffle erstmals im Frühsommer 2009 ausgebrochen und nach einer ersten zunächst erfolgreichen Behandlung 2012 zurückgekehrt. Meffle war stets sehr offen mit der Diagnose umgegangen, unter anderem, um auf die Bedeutung von Knochenmarkspenden aufmerksam zu machen.

Im März hatte er noch von dem Moment berichtet, als er erfahren habe, dass ein geeigneter Spender gefunden worden war. Er habe das mit einer Mischung "aus Erleichterung und einem mulmigen Gefühl" aufgenommen: "Denn durch die Transplantation hätte ich auch sterben können."

Ob der Spender durch die Aktion "Handballer für Handballer", in der sich fast alle deutschen Ligaspieler und seine ehemaligen Teamkollegen um Heiner Brand und Jo Deckarm für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei DKMS typisieren ließen, gefunden wurde, weiß Meffle nicht, es spielt für ihn auch "nicht die entscheidende Rolle". Erst nach zwei Jahren darf er erfahren, wer sein Spender war.

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