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Bob Hanning ist DHB-Vizepräsident und Manager der Füchse Berlin
Bob Hanning ist DHB-Vizepräsident und Manager der Füchse Berlin © getty

DHB-Vizepräsident Bob Hanning begrüßt die Einführung der Torlinientechnik im Handball.

"Das ist auf jeden Fall ein Fortschritt für den Handball, gerade für große Turniere, wo es um einen Weltmeister- oder Europameistertitel oder vielleicht sogar um den Olympiasieg geht", sagte Hanning am Samstag.

Bei der WM in Katar wird die Technik, mit der mittels Videokamera kontrolliert wird, ob ein Ball die Torlinie mit vollem Umfang überschritten hat oder nicht, erstmals eingesetzt.

"Wir haben davon auch erst am Freitag erfahren", sagte Hanning. Beim deutschen Auftaktspiel gegen Polen (29:26) war ein Treffer des polnischen Teams erst gegeben worden, nachdem ein Delegierter des Weltverbandes IHF dem Schiedsrichtergespann ein entsprechendes Zeichen gegeben hatte.

Die Regelung, die im Fußball für reichlich Diskussionen sorgt, gilt zunächst nur für die Weltmeisterschaft. Im Vereinshandball kam sie bislang nicht zum Einsatz.

"Ich finde das grundsätzlich gut, dass man das bei ganz strittigen Entscheidungen das durchaus mal zu Rate ziehen kann", sagte Hanning.

Nationalmannschaften hätten allerdings nicht die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen oder eine Überprüfung zu beantragen wie beispielsweise im Tennis.

"Die Entscheidung liegt allein beim Schiedsrichter beziehungsweise beim Delegierten", sagte Hanning.

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