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Jens Schöngarth ist eines der neuen Gesichter im deutschen Handball. Der WM-Debütant von der TUS-N Lübbecke, der zum Auftaktsieg gegen Polen einen Treffer beisteuerte, zeigt sich stolz darüber, bei der Weltmeisterschaft in Katar dabei zu sein.

"Als ich vor einem halben Jahr mit dem Verein in die Sommervorbereitung gegangen bin war nicht klar, dass ich ein Teil dieser WM-Mannschaft sein darf", sagte Schöngarth bei SPORT1: "Was gibt es schöneres als mit dem Adler auf der Brust rumzulaufen und ein Teil dieser Mannschaft zu sein."

Vor der Partie gegen Russland (ab 16.45 im LIVE-TICKER) lobte der Rückraumspieler die Teamkollegen, die ihm das Leben einfach machen.

"Das sind einfach alles nicht nur Superhandballer, sondern auch Supertypen. Das gibt es leider im Profisport nicht so oft", erklärte Schöngarth.

Der 26-Jährige gibt sich auch mit einer kleineren Rolle zufrieden.

"Ob ich jetzt ne Minute spiele oder zehn oder 20 ist mir egal", meinte Schöngarth, "Ich möchte für die Mannschaft da sein und helfen, in welcher Form auch immer - und wenn es auch nur mal für die Abwehr ist."

Als Trumpf für den weiteren Turnierverlauf sieht der Linkshänder die Tiefe des Kaders. "Jeder einzelne Spieler, der bei uns auf der Bank sitzt, spielt in der Bundesliga in der Regel 50-60 Minuten", sagte Schöngarth: "Wir haben enorme Qualitäten auf der Bank - das kann über so ein Turnier hinaus ein Pluspunkt für uns sein."

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