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Wolfgang Sommerfeld
Wolfgang Sommerfeld holte als Assistent des früheren DHB-Juniorentrainers Martin Heuberger je zwei Titel bei der U-21-WM und der U-20-EM © Imago

Verstärkung für den Deutschen Handballbund (DHB): Der frühere Nationalspieler Wolfgang Sommerfeld (65) wird ab dem 1. März den neu geschaffenen Posten des Sportdirektors besetzen. Dies teilte der Verband am Donnerstag mit.

Sommerfeld wird hauptamtlich für den gesamten männlichen und weiblichen Leistungssport zuständig sein und die Bereiche Sportentwicklung und Sportsteuerung sowie Leistungssportorganisation leiten.

"Damit möchten wir die zielgerichtete und weitsichtige Ausbildung unserer Top-Talente erreichen, Leistungssportkonzepte vorgeben und auch das Lehrwesen stärken", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning: "So können wir sicherstellen, dass wir mit unseren Nationalmannschaften kontinuierlich in der Weltspitze mitspielen können und medaillenfähig sind."

Sommerfeld war unter anderem Assistent des früheren DHB-Juniorentrainers Martin Heuberger und damit an je zwei U-21-WM- und U-20-EM-Titeln beteiligt. Seit 2012 kümmert er sich als Mentor der Eliteförderung um die Top-Talente des deutschen Handballs.

Die Aufgaben des DHB-Nachwuchskoordinators hat der ehemalige Bundesligaspieler des TSV Milbertshofen Ende 2013 übernommen.

DHB-Generalsekretär Mark Schober bezeichnete Sommerfeld als "optimale Besetzung" für den Posten. Der Sportdirektor nehme "eine zentrale Position in unserem Gesamtkonzept ein". Verbandspräsident Bernhard Bauer ergänzte: "Allein Wolfgang Sommerfelds Erfahrungen im Nachwuchsspitzensport sind unschätzbar wertvoll."

Sommerfeld bezeichnete das neue Amt als "eine der schönsten Aufgaben, die ich mir vorstellen kann. Wir haben gemeinsam mit den Ligen, Vereinen und Landesverbänden zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, die wir im Sinne des gemeinsamen Erfolges zusammenführen und optimal nutzen wollen."

Auf der Agenda von Sommerfeld stehen große Aufgaben wie das Leistungssportkonzept, Entwicklung einer einheitlichen Trainings- und Spielphilosophie, Talentförderung und Entwicklung der Rahmentrainingskonzeption. 

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