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Der Bundestrainer lobt die Nachnominierten, der Siegtorschütze schildert den letzten Angriff und der Torwart ist vom Sieg im Endspiel überzeugt. Die Stimmen zum Krimisieg der Handballler.

Das DHB-Team hat bei der EM in Polen nach einem Sieg im Halbfinalkrimi gegen Norwegen das Endspiel erreicht. Dank Kai Häfners Wurf ins Glück in der Verlängerung lebt der Traum vom EM-Gold weiter.

SPORT1 fasst die Stimmen von Spielern, Experten und dem Bundestrainer aus der Übertragung des ZDF zusammen

Dagur Sigurdsson (Bundestrainer): "Das war natürlich ein Krimi. Ich habe gewusst, dass es in die Verlängerung geht, ich hatte das auf meine Taktiktafel geschrieben. Es war Wahnsinn, es war alles dabei. Man hat gesehen, dass wir an der Grenze waren. Es fehlte die Power in den Würfen, Julius Kühn und Kai Häfner haben uns geholfen, beide waren frisch. Großes Kompliment an Norwegen. Aber eine Mannschaft musste heute verlieren und wir hatten das Glück auf unserer Seite. Jetzt sind es noch zwei Tage, da haut man nochmal rein."

Andreas Wolff (Nationaltorhüter): "Ich muss niemanden vom EM-Titel überzeugen. Jeder hier will Europameister werden, jeder glaubt an sich. Wir haben wieder toll gekämpft. Egal, wer der Gegner ist. Wir gewinnen sowieso."

Kai Häfner (Siegtorschütze): "Wir hatten den letzten Angriff und die Chance in der Verlängerung noch zu gewinnen, nachdem das Spiel in der regülären Zeit schon so gut wie weg war. Wir haben versucht, die Zeit runterzuspielen. Irgendwie hatte ich zuletzt den Ball, und ich habe nur versucht, ihn reinzumachen. Ich habe bis zur Nachnominierung gesagt: Wenn die Mannschaft mich braucht, werde ich alles geben, dann schauen wir, was rauskommt."

Carsten Lichtlein (Nationaltorhüter): "Es war ein so genanntes Hasenrennen, das letzte Tor von Kai war überragend. Jetzt sind wir einfach nur überglücklich, dass wir das Ding nach Hause gefahren haben. Wir brennen auf jeden Gegner. Da ist es egal, wer auf der Gegenseite steht."

Uwe Gensheimer (verletzter Kapitän): "Wir haben gesehen, wie geil unsere Sportart ist und was hier abgehen kann. Es ging hin und her, am Ende waren es Kleinigkeiten. Unglaublich!"

Christian Schwarzer (Weltmeister von 2007): "Glückwunsch zu einer wieder sensationellen Teamleistung. Jetzt geht’s ins Finale und dann möchte ich mal sehen, wer uns schlagen kann."

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