vergrößernverkleinern
Pure Freude: Spaniens Handballer jubeln über den Sieg gegen Katar
Pure Freude: Spaniens Handballer jubeln über den Sieg gegen Katar © Getty Images

Titelverteidiger Spanien hat bei der  Handball-WM in Katar den Siegeszug des Gastgebers gestoppt.

Die Spanier setzten sich vor 11.500 Zuschauern in Doha 28:25 (8:10) durch und führen die Gruppe A mit 8:0 Punkten an (DATENCENTER: Ergebnisse/Spielplan).

Bester Werfer der Iberer war mit sieben Toren ausgerechnet Valero Rivera Folch, Sohn von Katars Trainer Valero Rivera, der die Spanier 2013 im eigenen Land zum Titel geführt hatte. Nach dem Abpfiff nahm Katars Coach seine ehemaligen Schützlinge herzlich in den Arm.

Katar lange ebenbürtig

Katar (6:2 Punkte) bot dem Favoriten zuvor lange Zeit Paroli. Der langjährige Bundesligatorhüter Goran Stojanovic trieb die Spanier besonders im ersten Durchgang immer wieder zur Verzweiflung.

Bester Werfer der Gastgeber war der ehemalige Hamburger Zarko Markovic mit zehn Toren.

Der WM-Vierte Slowenien (6:2 Punkte) buchte unterdessen sein Achtelfinalticket durch ein 35:32 (19:18) gegen Brasilien (2:6). Überragender Akteur beim Sieger war Dragan Gajic mit elf Treffern.

Weißrussland weiter im Rennen

Weißrussland (2:6) wahrte seine Chance auf die Teilnahme an der Runde der besten 16 Teams durch einen 34:23 (14:11)-Erfolg gegen Chile (0:8).

Österreich hat derweil in der Gruppe B vorzeitig das Achtelfinale erreicht. Der EM-Elfte besiegte am vierten Spieltag den punktlosen Außenseiter Iran 38:26 (18:13) und ist mit 5:3 Punkten nicht mehr von einem der ersten vier Plätze zu verdrängen.

Bester Werfer der Österreicher war Raul Santos vom VfL Gummersbach mit acht Toren.

Kroatien holt Gruppensieg

Den Gruppensieg und damit einen vermeintlich leichteren Gegner in der K.o.-Runde sicherte sich der WM-Dritte Kroatien (8:0). Der Athen-Olympiasieger setzte sich 29:26 (15:14) gegen die ebenfalls bereits zuvor für das Achtelfinale qualifizierten Mazedonier (6:2) durch.

Bester kroatischer Werfer war der ehemalige Bundesligaprofi Ivan Cupic mit neun Toren.

Tunesien (3:5) hat nach dem 27:24 (15:14) gegen Bosnien-Herzegowina (2:6) ebenfalls gute Chancen, die zweite Turnierphase zu erreichen.

Video
teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel