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Titelverteidiger Spanien gewann dank Joan Canellas' Treffer die Neuauflage des WM-Finals von 2013 gegen Dänemark. © Getty Images

Spaniens Joan Canellas entscheidet mit der letzten Aktion das Viertelfinale gegen Dänemark. Frankreich hat gegen Slowenien wenig Mühe. Polen und Katar komplettieren das Halbfinale.

Olympiasieger Frankreich, Titelverteidiger Spanien und die vom deutschen Trainer Michael Biegler betreuten Polen sind Gastgeber Katar bei der Handball-Weltmeisterschaft ins Halbfinale gefolgt.

Europameister Frankreich setzte sich im Viertelfinale souverän mit 32:23 (18:10) gegen den WM-Vierten Slowenien durch und trifft in der Vorschlussrunde am Freitag auf die Spanier, die in einer Neuauflage des WM-Finals 2013 Dänemark mit 25:24 (11:11) besiegten (DATENCENTER: Ergebnisse).

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Daniel Narcisse (v.) war bester Werfer der Franzosen © Getty Images

Narcisse überzeugt bei Frankreich

Bester Werfer der Franzosen, die sich bereits nach 19 Minuten auf 12:5 absetzten, war der langjährige Bundesligaprofi Daniel Narcisse mit sechs Treffern.

Deutlich spannender verlief die von den deutschen Schiedsrichtern Lars Geipel/Marcus Helbig geleitete Partie zwischen Spanien und Vize-Europameister Dänemark.

Spanien sorgt für Hochspannung

Spain vs Denmark Quarter Finals - 24th Men's Handball World Championship
Joan Canellas (l.) erzielt Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer © Getty Images

Zwei Sekunden vor dem Ende sorgte Joan Canellas vom deutschen Meister THW Kiel für die Entscheidung. Erfolgreichster Werfer beim Sieger war Valero Rivera mit zehn Toren.

Polen steht unterdessen erstmals seit 2009 bei einer WM in der Runde der letzten Vier. Der Vize-Weltmeister von 2007 bezwang den zweimaligen Olympiasieger Kroatien in Doha mit 24:22 (12:10) und trifft im Kampf um die Finalteilnahme auf Deutschland-Bezwinger Katar.

Die Kroaten bekommen es in den Platzierungsspielen am Freitag mit dem deutschen Team zu tun.

Polen dreht die Partie

Beide Teams überzeugten von Beginn an mit harter Abwehrarbeit, Polen erspielte sich bis zur Pause einen kleinen Vorteil. Nach Wiederbeginn ging Kroatien jedoch schnell in Führung und zog innerhalb von zehn Minuten auf drei Tore davon.

In den Schlussminuten glich Polen jedoch aus und sorgte in einer spannenden Schlussphase für die Entscheidung.

Kroatien hatte in Welthandballer Domagoj Duvnjak vom THW Kiel und Marko Kopljar seine besten Werfer, beide trafen fünfmal. Für Polen war Mariusz Jurkiewicz (6 Tore) am erfolgreichsten.

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