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Spanien gewinnt im Achtelfinale gegen Tunesien
Spanien wurde 2013 im eigenen Land Weltmeister © Getty Images

Doha - WM-Gastgeber Katar wäre nächster Gegner des DHB-Teams. Tunesien hat gegen Titelverteidiger Spanien keine Chance, Kroatien müht sich lange.

Gastgeber Katar hat bei der Handball-WM das Viertelfinale erreicht und könnte damit nächster Gegner der deutschen Mannschaft sein. Der Asienmeister besiegte Österreich in einem hart umkämpften Match 29:27 (13:14) und steht erstmals bei einer Weltmeisterschaft im Viertelfinale.

Kroatien tut sich schwer

Dort trifft die Mannschaft des spanischen Startrainers Valero Rivera auf den Sieger der Partie zwischen Deutschland und Ägypten, die am Montag (ab 16 Uhr im Liveticker) gegeneinander antreten.

Problemlos zog Titelverteidiger Spanien in die nächste Runde ein. Die Iberer schlugen Tunesien 28:20 (18:9) und treffen nun auf den Sieger des Duells zwischen Island und Vizeweltmeister Dänemark.

Mehr Mühe als erwartet hatten die Kroaten beim 26:25 (13:15) gegen Brasilien. Der zweimalige Olympiasieger wartet im Viertelfinale auf Polen oder Schweden.

Bester Werfer der mit zahlreichen internationalen Stars gespickten Auswahl Katars war der frühere Hamburger Zarko Markovic mit acht Toren. Rafael Capote erzielte sieben Treffer. Bei den Österreichern traf Bundesliga-Profi Robert Weber vom SC Magdeburg am häufigsten (8 Tore).

Ebenfalls im Viertelfinale steht Slowenien. Der WM-Vierte setzte sich im Balkan-Duell gegen Mazedonien 30:28 (16:15) durch. In der Runde der letzten Acht bekommen es die Slowenen mit dem Sieger des Spiels zwischen Olympiasieger Frankreich und Argentinien zu tun.

Stojanovic und Saric überragen

Zwischen Katar und Österreich entwickelte sich vor 11.500 Zuschauern von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe, die Führung wechselte ständig. Am Ende scheiterte Österreich in erster Linie an seiner mangelnden Chancenverwertung.

Allein Linksaußen Raul Santos vom VfL Gummersbach, einer von insgesamt sechs Bundesliga-Legionären im ÖHB-Team, scheiterte ein halbes Dutzend Mal freistehend an den katarischen Torhütern Goran Stojanovic und Danijel Saric.

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