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Handball - Olympics: Day 6
Uwe Gensheimer wird bei der Handball-WM wohl nicht auf den öffentlich-rechtlichen Sendern zu sehen sein © Getty Images

Wie schon bei der WM 2015 können sich die öffentlich-rechtlichen Sender nicht mit der Rechteagentur beIn Sports einigen. Es geht um eine schwierige technische Forderung.

Die deutschen Handball-Fans müssen bei der WM in Frankreich Anfang 2017 (11. bis 29. Januar) höchstwahrscheinlich erneut auf Live-Übertragungen im Free-TV verzichten. "Wir haben alles unternommen, dass die WM der Männer im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen ist. ARD und ZDF haben verhandelt, bis jetzt ist aber kein positives Ergebnis zu vermelden", sagte Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB), am Montag in Berlin: "ARD und ZDF haben ein Angebot gemacht, das beIN Sports aber nicht ausgereicht hat."

Bereits die WM 2015 in Doha/Katar hatten ARD und ZDF nicht übertragen, weil sie Verhandlungen mit der katarischen Rechteagentur beIN Sports abgebrochen hatte. Wie damals erlaubt beIN Sports keine Übertragung auf unverschlüsselten Satellitensendern. Konkret geht es darum, dass das Signal nicht im Ausland empfangen werden darf, dies umzusetzen, ist technisch äußerst kompliziert.

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