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Der EM-Titel war das Highlight im vergangenen Jahr © Getty Images

Vor allem dank seiner starken Bad Boys hat der DHB 2016 den ersten Platz des Nationenrankings des Europäischen Handballverbandes EHF übernommen.

Dank der Erfolge seiner Nationalmannschaften steht der Deutsche Handballbund auf Platz eins des EHF-Rankings 2016. 

Neben den starken männlichen Teams mit dem EM-Triumph der Bad Boys als Highlight ermöglichte der beginnende Aufschwung der Frauen-Nationalmannschaft den Sprung auf den Spitzenplatz.

"Die Kunst ist nicht, solch einen Spitzenplatz zu erreichen, sondern diesen auch zu behaupten. Der deutsche Handball befindet sich auf einem guten Weg. Unsere Entwicklung ist längst noch nicht abgeschlossen" kommentierte Bob Hanning das Ergebnis.

DHB-Männer vor Spanien und Kroatien

Mit 308 Punkten führt Deutschland die Liste der Männer-Wettbewerbe vor Spanien (als Gewinner der EM-Silbermedaille und U20-Europameister 284 Punkte) und Kroatien an. Der Gewinn der Europameisterschaft im vergangenen Januar, Silber bei der U20-EM und Bronze bei der U18-EM setzten in der Summe den kontinentalen Maßstab.

"Die Zahlen dieses Rankings dokumentieren, dass unsere Trainerinnen und Trainer in Verbund mit Vereinen und Verbänden sowie das Team unserer Geschäftsstelle zielorientiert und erfolgreich gearbeitet haben", sagte DHB-Generalsekretär Mark Schober.

Deutsche Frauen auf Rang sechs

Das Ranking der Frauen bestimmt Europameister Norwegen (292) vor Dänemark (276) und Russland (252). Mit 212 Punkten belegen die deutschen Frauen Rang sechs. Dank der 212 Punkte aus den Frauen-Wettbewerben - aufgrund des sechsten Platzes bei der Europameisterschaft in Schweden und der Halbfinal-Teilnahme bei der U20-WM in Russland - kommt Deutschland insgesamt auf 520 Punkte und ist damit Top-Nation des EHF-Rankings 2016.

Auf Platz zwei liegt Norwegen (512), gefolgt von Dänemark (504). Nur diese drei Nationen kommen auf mehr als 500 Punkte.

Das EHF-Ranking berücksichtigt alle Qualifikationen und Finalrunden 2016. Für die Männer sind dies die EHF EURO in Polen, die U18-EM in Kroatien und die U20-EM in Dänemark. Für das Frauen-Ranking waren die U17-WM in der Slowakei, die U20-WM in Russland und die EM in Schweden relevant.

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