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Lydia Haase traf zum 2:0
Lydia Haase erzielte einen Treffer beim 3:1-Sieg gegen Irland © Getty Images

Deutschland setzt sich im zweiten Vorrundenspiel der World League gegen Irland durch und hält Kurs aufs Viertelfinale. Der Videobeweis erlöst das DHB-Team nach einer Schrecksekunde.

Die deutschen Hockey-Frauen sind bei der Olympia-Qualifikation in Valencia weiter auf Kurs Richtung Viertelfinale (1. Halbfinale am 20. Juni ab 16.15 Uhr im LIVESTREAM auf tv.SPORT1.de).

Die Mannschaft von Bundestrainer Jamilon Mülders gewann auch ihr zweites Vorrundenspiel beim World-League-Halbfinalturnier gegen Irland mit 3:1 (0:0).

Die drei Erstplatzierten erhalten bei dem Wettbewerb in Spanien ein Ticket für die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro.

"Die Irinnen haben uns heute erwartungsgemäß vor einige Schwierigkeiten gestellt", sagte Mülders: "Ich bin aber sehr zufrieden. Wir haben uns gut reingearbeitet und ein paar brenzlige Situationen überstanden."

Franziska Hauke sah den Schlüssel zum Sieg in der geduldigen Spielweise: "Wir wussten, dass wir cool bleiben und auf unsere Chancen warten müssen. Das hat sich am Ende ausgezahlt", sagte die deutsche Mittelfeldspielerin.

Anne Schröder (32.) brach den Bann für die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB). Zudem trafen Marie Mävers (37.) und Lydia Haase (60.). Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für Irland erzielte Anna O'Flanagan (48.).

Mit sechs Punkten liegen die deutschen Frauen damit an der Spitze der Fünfergruppe B. Nächster Gegner am Sonntag (15.00 Uhr) ist der WM-Vierte USA, ehe es zum Abschluss der Vorrunde am Montag gegen Südafrika geht. Die ersten vier Teams qualifizieren sich für das Viertelfinale.  

Gegen den Weltranglisten-14. Irland begann Deutschland dominant. Im Gegensatz zum 7:0-Auftakterfolg am Mittwoch gegen Uruguay ließen die DHB-Damen jedoch zunächst die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen.

Nach einem Pfostenschuss von Charlotte Stapenhorst (16.) musste die deutsche Mannschaft dann eine kurze Schrecksekunde überstehen. Der vermeintliche Führungstreffer für Irland wurde nach dem Videobeweis aber zurückgenommen (17.).

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