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Florian Fuchs of Germany celebrates afte
Florian Fuchs schoss Deutschland beim Kantersieg gegen Kanada mit seinem Doppelpack auf die Siegerstraße © Getty Images

Buenos Aires - Olympiasieger Deutschland fegt Kanada vom Platz und geht mit Rückenwind ins Viertelfinale der World League gegen Südkorea (Do., 17.25 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

Die deutschen Hockey-Männer treffen beim Olympia-Qualifikationsturnier in Buenos Aires im Viertelfinale am Donnerstag auf Südkorea (ab 17.25 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

Der Olympiasieger hatte die Gruppenphase am Mittwoch mit einem 9:0 (5:0) gegen Kanada beendet und sich Platz zwei in der Gruppe B gesichert. Südkorea landete nach einem 3:3 (2:1) gegen Neuseeland auf dem dritten Rang der Gruppe A.

Platz drei für Olympia-Quali

 Die Mannschaft von Bundestrainer Markus Weise muss beim World-League-Halbfinale in Argentinien mindestens Dritter werden, um sich sicher für die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro zu qualifizieren. Doch schon der Halbfinaleinzug reicht wahrscheinlich für einen Nachrückerplatz.

 "Im Prinzip ist mir völlig egal, wie der Gegner lautet. Wir müssen auch da unser Spiel durchsetzen", hatte Weise nach dem überzeugenden Kantersieg gegen die Überraschungsmannschaft aus Kanada gesagt. "Es war ein dominantes Spiel, aber wir wollen das nicht überbewerten. Zumindest kann man darauf gut aufbauen", so Weise.

Florian Fuchs (3./4.), Christopher Rühr (6./44.), Niklas Wellen (7.), Mats Grambusch (28.), Moritz Fürste (36.), Tobias Hauke (38.) und Christopher Zeller (49.) erzielten die Tore für Deutschland.

Durch Doppelpack früh auf Kurs

Zwei Tage nach der 3:4-Niederlage gegen Argentinien zeigte sich die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) deutlich verbessert und übernahm von Beginn an die Initiative.

Kanada, das zuvor mit zwei Siegen über Spanien und Österreich überrascht hatte, war mit dem furiosen Offensivspiel der Deutschen hoffnungslos überfordert. Bereits nach dem Ende des ersten Viertels war die Partie somit quasi entschieden.

Auch in der Folge ließen die DHB-Herren jedoch nicht locker und schraubten das Ergebnis kontinuierlich in die Höhe. Am Ende durfte Kanada noch zufrieden sein, dass das Ergebnis nicht zweistellig ausfiel. 

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