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Valentin Altenburg ist seit 17. November Trainer der deutschen Hockey-Herren
Valentin Altenburg tritt beim DHB die Nachfolge von Markus Weise an © imago

Valentin Altenburg geht seine Aufgabe als neuer Bundestrainer der Hockey-Herren mit viel Elan an.

"Man verspürt in der Mannschaft ganz viel Hunger auf gute Leistung. Die haben die Jungs ja auch in diesem Jahr bereits gezeigt, aber vielleicht nach eigenem Anspruch nicht ganz in der Häufigkeit wie in der Vergangenheit", sagte der Nachfolger des zum DFB abgewanderten Markus Weise vor dem World League Finale im indischen Raipur.

Altenburg, der das Team bis zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro betreuen wird, führte aus, er werde "vielleicht ein paar Impulse" setzen, bekräftigte aber: "Es wird hier nichts komplett verändert, sondern auch viel auf Kontinuität gesetzt, denn vieles läuft ja ausgezeichnet."

In den ersten Tagen beim Team hat der 34-Jährige eine "gewisse Aufbruchsstimmung" festgestellt, seine Spieler wolle er unabhängig von vorherigen Leistungen bewerten: "Bezüglich des Teams für Rio gibt es bei mir persönlich natürlich jetzt nur weiße Blätter", sagte er.

Bei dem am Freitag beginnenden Turnier in Indien trifft Deutschland auf Europameister Niederlande (Freitag), Gastgeber Indien (Samstag) und den WM-Dritten Argentinien (Montag). "Wir wollen hier einen Prozess anstoßen, der schon das Thema Entwicklung im Fokus hat", sagte Altenburg: "Wir wollen auch Ergebnisse generieren. Das Hauptziel ist, hier unser Viertelfinale zu gewinnen. Und dafür müssen wir auch schon in der Vorrunde gut spielen."

Erfolgstrainer Weise hatte die Männer des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) 2008 und 2012 zu olympischem Gold geführt, zuvor 2004 die Damen. Seinen neuen Posten als "Leiter Konzeptentwicklung" der neuen Akademie des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) trat er Mitte November an.

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