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Dirk Nowitzki (r.) spielt seit 1999 für die Dallas Mavericks
Dirk Nowitzki (r.) spielt seit 1999 für die Dallas Mavericks © getty

Der deutsche Basketball-Superstar Dirk Nowitzki glaubt trotz eines Aufschwungs nicht an einen Siegeszug des Fußballs in seiner Wahlheimat USA.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass er die absolute Nummer eins American Football ablöst", sagte der 36-Jährige von den Dallas Mavericks dem "Express".

Für Nowitzki ist die wachsende Akzeptanz des Fußballs eng mit dem ehemaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann verknüpft, der seit 2011 das Nationalteam der USA betreut: "Klinsi hat die ganze Sache popularisiert, obwohl es vor der WM schon eine Menge Diskussionen um seine Person gab. Aber er hat im Endeffekt sein Ziel erreicht."

Die USA waren bei der WM in Brasilien im Achtelfinale an Belgien gescheitert, vor der WM-Endrunde hatte es im Land heftige Kritik an der Ausbootung von US-Star Landon Donovan gegeben.

2,13-m-Hüne Nowitzki will noch mindestens drei Jahre für die Mavericks auf Korbjagd gehen, mit denen er 2011 den Titel gewann. Vor seiner Basketball-Karriere sah sich der gebürtige Würzburger in der Schulzeit mit zweifelnden Lehrern konfrontiert. "Ich hatte auch das Gefühl, dass mir einige Steine in den Weg legten, anstatt mir zu helfen."

Ganz unschuldig war der damalige Teenager Nowitzki an der Situation aber nicht.

"In der Pubertät fand ich mich so cool, dass ich keine Lust mehr auf Schule hatte. Vor allem die Elfte war ein Problem, da hätte ich fast geschmissen."

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